Rezension zu „Bibi Blocksberg“

Rezensionsexemplar

Informationen:
Titel: Bibi Blocksberg – Das wilde Schlittenrennen

Autor: Stephan Gürtler

Verlag:  Schneiderbuch

Genre: Kinderbuch

Erschienen: 21.09.2021

Preis: 10,00€

Seitenanzahl: 84

Das Cover:

Die Illustration ist wirklich schön und passt wirklich gut zu der Geschichte. Das Cover ist meiner Meinung nach definitiv ansprechend, vor allem für kleinere.

Der Klappentext:

Verhexte Winterzeit!

Beim jährlichen Neustädter Schlittenrennen treten ausgeloste Teams gegeneinander an. Bibi muss diesmal mit ihrer Lehrerin Frau Müller-Riebensehl fahren. Am Ende sind alle anderen raus und es geht für die beiden nur noch gegen Florian und den Herrn Bürgermeister. Die schummeln ohne Ende, Bibi hext dagegen. Da sind plötzlich alle vier verschwunden!

Meine Meinung:

Als ich kleiner war, war ich ein großer Fan von Bibi Blocksberg und ihren Freunden, deshalb habe ich mich wirklich sehr gefreut, wieder in die Kindheit einzutauchen und Bibi bei einem ihrer Abenteuer zu begleiten.

Das jährliche Neustädter Schlittenrennen steht an, bei dem immer ein Erwachsener mit einem Kind ein Team bilden. Wer mit wem das Rennen bestreiten darf, dass entscheidet das Los.

Bibi Blocksberg wurde ihrer strengen Lehrerin Frau Müller-Riebensehl zugelost und ihr Freund Florian muss mit dem Bürgermeister von Neustadt ein Team bilden. Der Herr Bürgermeister ist bekannt dafür, dass er gerne schummelt, deshalb wollen alle dieses Jahr ganz genau schauen, damit das Rennen fair bleibt.

Gleich bei der ersten Etappe fallen alle raus und nur noch zwei Teams sind übrig: Bibi und ihre Lehrerin und Florian mit dem Herrn Bürgermeister. Das Ganze ist ein Kopf an Kopf rennen, als der Bürgermeister anfängt zu schummeln, denn er will unbedingt gewinnen und da sind ihm auch alle Ausreden und Mittel recht.

Es bleibt spannend, bis Bibi alle vier aus Versehen weit weg hext.

Die Geschichte ist wirklich spannend und wunderschön illustriert. Dadurch wirkt die Geschichte viel lebendiger und anschaulicher.

Das Buch eignet sich perfekt für Anfänger oder aber auch zum Vorlesen.

Aber man verfolgt nicht nur ein spannendes Abenteuer, sondern erfährt auch ein paar spannende Informationen. Außerdem hat das Buch am Ende auch eine wirklich schöne Message.

Fazit:

Ein süßes und spannendes Kinderbuch mit wundervollen Illustrationen. Es war wirklich schön wieder nach Neustadt zurückzukehren und Bibi bei einem ihrer Abenteuer zu verfolgen.

„Bibi Blocksberg – Das wilde Schlittenrennen“ ist ein spannendes Buch mit wunderschönen Illustrationen zum Vorlesen oder auch für Anfänger.

Vielen Dank lieber Schneiderbuch-Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

Rezension zu „Siebzehn Jahre. Ohne mich. Mit dir“

Rezensionsexemplar

Informationen:
Titel: Siebzehn Jahre. Ohne mich. Mit dir.: Eine Liebesgeschichte  

Autorin: A. D. Wilk

Verlag:  Selfpublishing

Genre: Liebesroman

Erschienen: 18.07.2020

Preis: 12,95€

Seitenanzahl: 519

Das Cover:

Ich bin ein großer Fan von den Covern der Autorin, da sie simple sind – was ich bei Covern ja besonders mag – einen aber dennoch ins Auge stechen. „Siebzehn Jahre. Ohne mich. Mit dir.“ sticht vor allem durch seine Farben aus der Masse heraus.

Der Klappentext:

Was, wenn du dich auf dem Weg zu deinen Zielen selbst verlierst und an der Liebe deines Lebens vorbeigehst?

„Aber diese Gefühle sind nun einmal da.“
„Vielleicht verschwinden sie ja auch wieder.“
„Und was, wenn nicht?

Piya ist 33 Jahre alt, erfolgreiche Unternehmerin und liebt Bennet. Weil er ein toller Vater für ihre 16-jährige Tochter Livia ist. Weil er Piyas bester Freund ist. Und ein bisschen auch deshalb, weil sie miteinander schlafen.
Doch als sie für drei Wochen nach Bali fliegen, ist sich Piya auf einmal nicht mehr sicher, ob es wirklich ihr Weg ist, den sie seit 17 Jahren an Bennets Seite entlanghetzt. Ist der Erfolg es wert, dass sie bei Livias Ballett-Auftritt einschläft? Und warum fühlen sich Bennets Berührungen unter dem Tosen des tropischen Wasserfalls so anders an?

Meine Meinung:

Ich habe mich wahnsinnig auf „Siebzehn Jahre. Ohne mich. Mit dir“ gefreut, da ich die Bücher der Autorin wirklich sehr mag. Das ist mein drittes Buch der Autorin und all ihre anderen Romane stehen bereits auf meiner Wunschliste.

Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, habe ich tatsächlich mit einer anderen Art von Geschichte gerechnet. Allerdings bin ich wahnsinnig froh, wie die Geschichte angefangen hat und wie sie weiterverlaufen ist.

Ich habe gedacht, dass die Protagonistin Piya mit dem Vater – Bennet – ihrer 16-jährigen Tochter zusammen ist, sie vielleicht sogar mit ihm verheiratet ist und nun langsam die Luft aus ihrer Beziehung heraus ist. Aber ich habe ganz falsch gedacht.

Piya wurde mit jungen 16 Jahren von Bennet schwanger. Die Beiden mochten sich, waren befreundet und nach einer Party folgte das eine auf das andere. Die Nachricht war damals ein Schock für Bennet, aber er wusste er wollte für das Baby und Piya da sein. Er würde die Vaterrolle so viel besser machen als sein eigener Vater. Die Beiden machten einen Deal: sie wollten nur befreundet sein, um die kleine Familie und ihre Freundschaft nicht zu gefährden.

Heute 17 Jahre später leben die Beiden in einer gemeinsamen Wohnung mit unterschiedlichen Schlafzimmern, sind wundervolle Eltern und beste Freunde – beste Freunde, die manchmal miteinander schliefen, wenn sie das Gefühl überkam.

Allein das mochte ich schon richtig gerne, denn man muss nicht zusammen sein, um eine Familie zu sein. Man muss keine Beziehung oder Ehe führen, um gute Eltern zu sein, die alles für ihre Tochter machen würden.

Piya ist die Definition eines Workaholics. Sie arbeitet mehr als das sie schläft und steckt all ihre Energie in ihr erfolgreiches Unternehmen für Partyplanungen. Mittlerweile hat sie jemanden eingestellt, der ihr bei all den Planungen und Anfragen hilft und dennoch arbeitet sie viel zu viel. Bennet unterstützt sie und bringt ihr das Essen auch manchmal zu ihr, wenn sie wieder bis mitten in die Nacht arbeitet, ohne etwas zu essen. Sie ist Bennet unendlich dankbar, dass er sich darum kümmert, dass sie nicht halb verhungert.

Als Piya allerdings vor Müdigkeit bei der Ballett-Aufführung ihrer Tochter Livia einschläft, merkt sie langsam, dass sie etwas ändern muss. Sie braucht neue Kraft und Energie und da ist der bevorstehende Urlaub doch die perfekte Möglichkeit. Drei Wochen Bali. Drei Wochen Sonne, Strand, Meer und viel Ruhe klingt doch fantastisch? Anfangs fällt es Piya wirklich schwer ihre Arbeit und ihre Mitarbeiterin allein zu lassen und nicht ständig anzurufen, doch mit der Zeit wird es besser.

Doch so ruhig soll es nicht bleiben, denn in Piya verändert sich etwas. Bennet und Piya waren immer nur gute Eltern und ihr Geheimnis war, dass sie ab und zu miteinander schlafen. Doch unter dem Tosen eines tropischen Wasserfalls gerät ein Stein in Piya ins Rollen, als sie beim Rummachen überrascht werden. Plötzlich wird ihre Beziehung real und ist nicht länger nur ein Geheimnis, dass sie hüten. Aber das wird nicht das einzige sein, dass die ruhige Bali-Stimmung stört, denn Bennet und Piya treffen auf jemanden aus ihrer Vergangenheit und vor allem Bennet ist überhaupt nicht gut auf die Person zu sprechen.

Ich mochte Piya ziemlich schnell. Sie ist eine großartige Person, die allerdings viel zu viel arbeitet. Das Leben zieht wortwörtlich an ihr vorbei, aber sie merkt gar nicht wie viel sie eigentlich verpasst.

Doch ihr Urlaub in Bali soll ihr ganzes Leben und Denken verändern. Piya freundet sich mit Sue, der Tauchlehrerin, an und sie unterhalten sich viel. Sie führen viele tiefsinnige Gespräche über so viele wichtige Themen und langsam, aber sicher merkt Piya, dass sie so nicht weitermachen kann wie bisher. Sue gibt ihr genau den richtigen Anstupser und der hilft Piya viel zu verändern. Sie versucht nach dem Urlaub nach und nach einige Dinge zu verändern. Sie stellt einen neuen Mitarbeiter ein, nimmt sich etwas zurück was ihre Arbeit betrifft und denkt mehr über die Gefühle zu Bennet nach. Denn das was sich zwischen den Beiden im Urlaub verändert hat kann Piya nicht einfach ignorieren.

Ich liebe die Charakterentwicklung die Piya macht. Sie war mir bereits am Anfang sympathisch aber im Laufe der Geschichte wurde sie mir noch sympathischer. Sie ist eine wirklich tolle und authentische Protagonistin.

Und dann war da auch noch Bennet. Bennet hat definitiv mein Herz. Er ist ein herzensguter Mensch, weil er so aufmerksam und liebevoll ist. Bennet ist ein großartiger Vater, ein aufmerksamer bester Freund und jemand auf den man sich immer verlassen kann. Er wurde so jung Vater und viele wären vor der Verantwortung wahrscheinlich weggelaufen, aber nicht Bennet. Er war auch nicht perfekt und das hat ihn für mich so authentisch gemacht. Bennet ist jemand den man einfach gerne in seinem Leben hat egal in welcher Position ob als Vater, bester Freund oder fester Freund.

Was mir richtig gut gefallen hat waren die Kapitel aus der Vergangenheit. Wie hat Bennet auf die Nachricht der Schwangerschaft reagiert? Wie haben sich die Beiden kennengelernt? Die Kapitel aus der Vergangenheit wurden aus der Sicht von Bennet erzählt was nicht nur eine schöne Abwechslung war, sondern meiner Meinung nach hat man Bennet durch die Kapitel auch besser kennengelernt.

Das Buch ging in eine ganz andere Richtung als ich anfangs dachte. Es geht viel um Selbstfindung und Selbstliebe, was ich wirklich großartig fand. Es war spannend Piya auf ihrem Weg zu begleiten, denn ihre Veränderung ging step by step und das wurde meiner Meinung nach sehr realistisch beschrieben. Im Laufe der Geschichte habe ich selbst angefangen mein Leben zu reflektieren. Was möchte ich erreichen? Was sind meine Ziele und sind das wirklich meine Eigenen? Ich glaube bisher hat mich noch kein Buch so sehr zum Nachdenken über mein eigenes Leben gebracht wie „Siebzehn Jahre. Ohne mich. Mit dir“

Ich fand das Thema Selbstfindung und Selbstliebe wirklich toll und fand es gut, dass es so eine wichtige Rolle in dem Buch gespielt hat und es nicht immer nur so am Rande erwähnt wurde. Dadurch blieb es für mich immer spannend, weil ich wissen wollte, was Piya als nächstes tun würde. Was würde sie als nächstes verändern oder realisieren?

Das Buch war einfach etwas ganz anderes und das definitiv im positiven Sinne. Die Autorin A. D. Wilk schreibt immer sehr besondere Geschichten, die aus der Masse herausstechen und einen nicht mehr loslassen. Ich denke noch heute oft über mein erstes Buch von ihr nach, auch wenn das schon wirklich lange her ist.

Ich habe das Buch verschlungen und wollte ab einem gewissen Punkt gar nicht mehr aufhören zu lesen, weil es mich so sehr gepackt hat. Ich wollte Piya weiter auf ihrem Weg begleiten.

Der Schreibstil war wie zu erwarten wieder sehr angenehm und flüssig. Dadurch wollte ich immer weiterlesen. A. D. Wilk schreibt außerdem wirklich bildlich und ich habe mich gefühlt, als wäre ich mit Bennet und Piya in Bali.

Was ich bereits in „Vielleicht was es Liebe …“ großartig fand waren die Zeichnungen, die einige Szenen veranschaulicht haben. Das war hier auch wieder der Fall und ich habe es wirklich sehr geliebt.

Es gab in „Siebzehn Jahre. Ohne mich. Mit dir“ auch bekannte Gesichter aus einem anderen Buch der Autorin „Wenn du wieder gehst“. Das hat mir richtig gut gefallen und jetzt habe ich richtig List „Wenn du wieder gehst“ noch einmal zu lesen und in die Geschichte zu tauchen.

Fazit:

„Siebzehn Jahre. Ohne mich. Mit dir“ war eine ganz besondere Geschichte, die ich verschlungen habe. Die Charaktere mochte ich von Anfang an sehr, vor allem Bennet war ein absolut liebenswerter Charakter. Aber ganz besonders Piyas Charakterentwicklung mochte ich, da sie sich sehr authentisch angefühlt hat, dadurch, dass sie nicht so schnell von statten ging.

In dem Buch wurden viele wichtige Themen behandelt allen voran natürlich Selbstliebe und Selbstfindung. Aber auch Themen wie Plastik im Meer werden angesprochen.

Der Schreibstil war wirklich flüssig und angenehm und dadurch habe ich die Zeit ganz vergessen. Die Autorin schreibt ganz besondere Geschichten, die ich so schnell nicht mehr vergessen werde. Das wird definitiv nicht mein letztes Buch von A. D. Wilk gewesen sein und die anderen bereits erschienenen Stories stehen weit oben auf meiner Wunschliste.

„Siebzehn Jahre. Ohne mich. Mit dir“ ist nicht nur eine wundervolle Geschichte mit authentischen Charakteren und einem angenehmen Schreibstil, sondern lässt einen durch Themen wie Selbstfindung und Selbstliebe auch über sein eigenes Leben nachdenken.

5⭐️ von 5⭐️

Vielen Dank liebe Andrea für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

Rezension zu „Lone Hearts and City Lights“

Rezensionsexemplar

Informationen:
Titel: Lone Hearts and City Lights

Autorin: Juna Grey

Verlag:  Selfpublishing

Genre: Romance

Erschienen: 03.09.2021

Preis: 15,99€

Seitenanzahl: 474

Das Cover:

Ich liebe die Farben des Covers, die einen sofort ins Auge stechen. Außerdem bin ich ein Fan von simpleren Covern, die einen dennoch ins Auge fallen und das Cover zu „Lone Hearts and City Lights“ ist genauso ein Cover. Der Titel wird schön in Szenen gesetzt.

Der Klappentext:

»Du hast traurige Augen.«

Warum ging mir dieser eine Satz nicht mehr aus dem Kopf? Es waren nur vier Worte. Worte von einem völlig Fremden. Irgendeinem dahergelaufenen Typen. Einem verdammt scharfen Typen, so viel musste ich wohl zugeben, aber trotzdem. Das rechtfertigte nicht, warum ich seit drei Tagen an nichts anderes mehr denken konnte, als an seine Worte und diese verdammt blauen Augen, die ebenfalls traurig wirkten. Und er hatte recht. So recht.

Als Nola ihre neue Wohnung in New York bezieht, um ihr Kunststudium zu beginnen, schwört sie sich, vorerst keinen Mann mehr in ihr Leben zu lassen. Sie möchte sich stattdessen nur noch auf sich selbst und ihre Träume konzentrieren. Doch dann läuft ihr ausgerechnet Seth über den Weg, der sich nach seiner Trennung von Hayley endlich bereit für etwas Neues fühlt. Ihm kommt seine leicht chaotisch wirkende neue Nachbarin gerade recht, denn in ihren Augen entdeckt er denselben Schmerz, den er von sich selbst nur allzu gut kennt. Doch das Letzte, was Nola momentan möchte, ist eine ernsthafte Beziehung.

Wird es Seth dennoch schaffen, ihr gebrochenes Herz zu erobern? Oder wird sie dem gut aussehenden Tätowierer mit den strahlend blauen Augen widerstehen können?

Meine Meinung:

Bisher hatte ich noch nichts von der Autorin Juna Grey gelesen und war daher wirklich gespannt auf die Geschichte. „Lone Hearts and City Lights“ ist zwar eigentlich Band 2 kann aber unabhängig von Band 1 „Dreaming Hearts“ gelesen werden, man wird nur ein wenig zu Hayleys Geschichte, der Protagonistin aus Band 1 und Exfreundin von Seth, gespoilert.

Ich versuche immer ohne Erwartungen an ein Buch zu gehen und auch wenn ich keine Erwartungen an „Lone Hearts and City Lights“ hatte, hatte ich große Hoffnungen auf eine tolle Geschichte. Und meine Hoffnungen wurden definitiv übertroffen.

Gleich in den ersten Seiten konnte mich die Geschichte packen. Es war von Anfang an so, dass ich immer wissen wollte wie es weitergeht. So blieb es für mich immer spannend, auch wenn einmal nichts passiert ist.

Die Protagonistin Nola versucht in New York ein ganz neues Leben zu beginnen und hat dort ein Kunststudium angefangen. Nola hatte es in der Vergangenheit nicht leicht und aus diesem Grund möchte sie sich ganz bewusst auf sich und ihre Träume fokussieren und konzentrieren. Sie möchte sich von nichts ablenken lassen, schon gar nicht von einem Typen. Doch dann sieht ein Wildfremder, der sich als ihr Nachbar herausstellt, so viel mehr in ihr und ihren Augen – in ihren traurigen Augen.

Nola hatte es in ihrer Vergangenheit doch ein Ereignis reißt ihr endgültig den Boden unter ihren Füßen weg. Das ist der Grund, warum sie jetzt in New York lebt und studiert. Nola war mir von Anfang an extrem sympathisch. Zu Beginn der Geschichte ist sie noch recht ängstlich und nervös aber gleichzeitig extrem mutig und stark. Für mich war Nola eine wirklich authentische Protagonistin, die man einfach schnell liebgewonnen hat. Umso mehr habe ich mich über ihre Charakterentwicklung im Laufe der Story gefreut. Sie arbeitet an sich und ihrem Verhalten was mir sehr gefallen hat.

Aber Nola ist nicht die Einzige, die verletzt ist und einen Schmerz in sich trägt, den sie niemanden zeigen will. Seth fühlt sich gleich mit seiner neuen Nachbarin verbunden, denn er entdeckt in ihren traurigen Augen den gleichen Schmerz, den auch er fühlt.

Seth fühlt sich nach der Trennung mit Hayley endlich wieder bereit für etwas Echtes, Festes. Zu Nola fühlt er sich schnell hingezogen, diese lässt ihn allerdings abblitzen, aber so leicht lässt er sich nicht abschütteln.

In Büchern wird oft das Thema Schmerz nach einer Trennung verarbeitet, aber meistens wird nur der Schmerz der Mädchen und Frauen thematisiert und dabei wird ganz vergessen, dass auch Jungs und Männer unter einer Trennung leiden können. Und ich finde das wird in diesem Buch wirklich gut beschrieben. Die Geschichte zeigt aber auch, dass Liebe allein nicht für eine Beziehung ausreichen muss. Man kann sich lieben und dennoch kann eine Beziehung scheitern. Aber es wird auch gezeigt, dass man sich nach einer Trennung und etwas Zeit nicht hassen muss, sondern immer noch für den anderen da sein kann und sogar befreundet sein kann.

Es werden so viele wichtige und tolle Themen in diesem Buch angesprochen und das hat mir richtig gut gefallen. In der Geschichte wird auch viel mit Klischees und Vorurteilen gespielt. Seth ist groß, muskulös hat Tattoos und fährt ein Bike, damit verkörpert er das klischeehafte Bild eines Herzensbrechers. Aber Seth und die Geschichte zeigen, dass man sich durch das Aussehen kein Vorurteil bilden sollte, auch wenn man meint ein Bild seines Gegenübers zu haben. Denn Seth hat es satt der Herzensbrecher oder der Typ für eine Nacht zu sein, denn er will etwas festes.

Seth war ein wundervoller Charakter. Er war liebevoll, extrem aufmerksam und einfach zum Gernhaben. Auch wenn er eine Last mit sich zu tragen hatte, hat er immer versucht Nola zu helfen, damit es ihr besser geht. Er war mir von Anfang an sympathisch und ich habe ihn fest in mein Herz geschlossen. Ich habe die Kapitel aus seiner Sicht geliebt, weil sie so besonders waren und viel mit Klischees und Vorurteilen gespielt wurde. Ganz große Seth-Liebe!

Auch wenn mich die Geschichte von Beginn an gepackt hat, war ich spätestens nach 100 Seiten total begeistert und überzeugt. Der Anfang war auch wirklich gut, aber es wurde noch besser und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und habe die Geschichte innerhalb von einem Tag verschlungen. Ich konnte gar nicht mehr aufhören die Story von Nola und Seth weiterzuverfolgen.

Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und habe so gar nicht gemerkt wie schnell die Zeit vergangen ist, weil ich so vertieft war.

Am Ende wurde es noch einmal richtig spannend und ich wollte gar nicht mehr weiterlesen, weil ich Angst vor dem Ende hatte, gleichzeitig wollte ich aber auch unbedingt weiterlesen.

„Lone Hearts and City Lights” hatte so viel mehr Tiefgang als ich anfangs gedacht habe, es wurde ernster und düsterer als ich angenommen habe und es wurden viele Themen behandelt und wichtige Messages erzählt.

Ich freue mich wahnsinnig auf Hayleys Geschichte, die ich unbedingt lesen möchte, aber auch auf andere Geschichten der Autorin. Hayley war mir bereits in diesem Band sympathisch und auch ihren Freund hat man kurz kennenlernt, deshalb bin ich sehr gespannt auf die Geschichte der Beiden.

Man hätte die Triggerwarnung am Anfang vielleicht noch etwas ausbauen können mit den Themen, die vielleicht triggern könnten, als nur zu sagen, dass es triggernde Inhalte geben könnte. Allerdings ist das nur meine persönliche Meinung.

Fazit:

Ich habe mich sehr auf die Geschichte von Nola und Seth gefreut, aber nicht damit gerechnet, dass sie mich so berühren würde. Die Story hatte viel mehr Tiefgang als ich angenommen habe und es wurden wichtige Themen genannt und gute Messages wurden verbreitet.

Die Protagonisten habe ich Beide schnell in mein Herz geschlossen. Beide hatten es nicht leicht, Beide leiden und fühlen einen Schmerz und genau deshalb verstehen sie sich wahrscheinlich so gut, weil sie den Schmerz des anderen nachempfinden können. Für mich waren Nola und Seth wirklich authentische Charaktere, die ich schnell in mein Herz geschlossen habe.

Der Schreibstil war sehr angenehm und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Ich freue mich sehr auf Hayleys Geschichte aber auch auf alle anderen Bücher der Autorin, denn „Lone Hearts and City Lights“ wird definitiv nicht mein letztes Buch der Autorin gewesen sein.

„Lone Hearts and City Lights” erzählt von den Schattenseiten des Lebens mit viel Tiefgang und Gefühl, authentischen Charakteren und einem flüssigen Schreibstil.

5⭐️ von 5⭐️

Vielen Dank liebe Juna für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

Rezension zu „Unnoticed“

Rezensionsexemplar

Informationen:
Titel: Unnoticed – du siehst mich nicht

Autorin: B. B. Stiffers

Verlag:  Selfpublishing

Genre: Dark Romance

Erschienen: 27.08.2021

Preis: 11,99€

Seitenanzahl: 246

Das Cover:

Mir gefällt das Cover richtig gut. Es ist mir sofort ins Auge gesprungen als ich das Cover das erste Mal gesehen habe. Ich liebe die Farben und die Stimmung, die bei dem Cover aufkommt. Außerdem gefällt es mir, wenn die Hauptfarbe bei Dark Romance Büchern heller ist.

Der Klappentext:

Er ist der Mann, der sie zerstören will.

Ich will Rache. Will Vergeltung für das, was ihre Familie meiner eigenen angetan hat. Dafür bin ich bereit, alles zu tun. Ausnahmslos alles. Und solange sie in meiner Gewalt ist, gehört sie mir. Nur mir. Vielleicht lasse ich sie auch nie wieder gehen und quäle sie, solange es mir Spaß macht.

Sie zu entführen, war einfacher als vorhergesehen.

Ich sollte mich nicht zu ihm hingezogen fühlen. Er will mich vernichten. Er kann mit mir machen, was er will, und ich sollte besser so schnell wie möglich von hier verschwinden. Warum sehne ich dann jede seiner Berührungen herbei? Wieso wehre ich mich nicht gegen ihn? Und sollte ich es tun, hätte ich überhaupt eine Chance?

Als Elizabeth Panait von ihrem Bruder erfährt, dass er sie mit einem alten Mann verheiraten will, flüchtet sie mithilfe einer Freundin und deren Bruder vom Mafia-Gelände ihrer Familie in Miami. Während dieser Flucht geht, allerdings alles schief, was nur schiefgehen kann, und Elizabeth landet im Regenwald Kolumbiens. Dass das der schlechteste Ort ist, an den sie flüchten konnte, merkt sie erst, als es zu spät ist. Denn Michele D Angelo hat mehr mit ihr im Sinn, als sie ahnt, und dabei ist er doch der erste Mann, der ihre Lust und vielleicht auch die Liebe in ihr entfacht. Die Frage ist nur, wird Elizabeth überhaupt lange genug überleben, um zu erfahren, ob sie das tote Herz dieses Mannes zum Schlagen bringen kann.

Meine Meinung:

„Unnoticed – du siehst mich nicht“ war mein erstes Buch von B. B. Stiffers, wird aber definitiv nicht mein letztes Buch der Autorin gewesen sein.

Ich war von Anfang an schon in der Geschichte gefangen, weil man gleich im Geschehen drinnen ist, aber dennoch schnell mitbekommt was hier gerade abgeht. Der Prolog entführt einen in die Vergangenheit von Mic, was einen sofort neugierig macht. Man bekommt einige Informationen, aber nicht zu viele, so dass es noch spannend bleibt.

Der Einstieg fiel mir also schon mal sehr leicht, aber auch der Rest der Geschichte war für mich sehr flüssig und angenehm zu lesen.

Die Protagonistin Elizabeth Panait – Liv – ist eine Gefangene in ihrem eigenen Zuhause. Sie hat nur wenige Male die Mauern hinter dem Anwesen ihrer Familie sehen dürfen und das auch nur sehr kurz und unter den strengen Augen ihrer Begleiter. Liv ist sehr wissbegierig und lernt viel über die Welt, die sie selbst noch nie wirklich zu Gesicht bekommen hat.

Erst wollte ihr Vater sie vor den Gefahren der Außenwelt schützen, doch mittlerweile sind ihre Eltern tot und ihr Bruder Easton „kümmert“ sich um sie. Liv fühlt sich schon lange nicht mehr Wohl innerhalb der Mauern ihres Zuhauses, doch als Easton sie mit einem alten Mann verheiraten will, setzt sie ihren Plan früher in die Tat um: sie haut ab. Bei ihrer Flucht helfen ihr zwei Angestellte – Geschwister – die zu Freunden geworden sind. Doch so reibungslos wie geplant verläuft die Flucht nicht und nach Stunden mit dem Flugzeug befindet sich Liv mitten im Regenwald Kolumbiens.

Mics und Livs Geschichte ist bereits vor ihrem ersten Aufeinandertreffen miteinander verstrickt, doch wissen Beide erst einmal nichts davon.

Michele D Angelo – Mic- findet die bewusstlose Liv und bringt sie in seine Hütte mitten im Regenwald Kolumbiens. Dabei passt ihn das Anfangs gar nicht in den Kram, da er einen wichtigen Auftrag auszuführen hat. Er will Rache. Mic will Rache nehmen, an einer Familie, die ihm selbst alles genommen hat. Er lebt für diese Rache und bald steht der Tag der Tage bevor, doch dann taucht Liv aus und weckt in ihm Gefühle, die er für tot hielt.

Liv handelt manchmal recht naiv, was ich allerdings oft gut nachvollziehen konnte. Sie ist das erste Mal richtig außerhalb der Mauern und kennt das Leben nicht. Außerdem wusste sie oft selbst, dass sie naiv handelte, was sie für mich umso authentischer gemacht hat. Hätte sie nur kluge Entscheidungen getroffen hätte ich das in Anbetracht ihrer Vergangenheit etwas seltsam gefunden.

Aber Liv ist so viel mehr als ich am Anfang gedacht habe. Sie erhebt ihre Stimme gegenüber ihrem Bruder und lässt nicht zu, dass er sie unterwürfig behandelt. Sie weiß, dass das Verhalten ihres Bruders nicht normal und okay ist, auch wenn sie ihn nicht anders kennt. Aber auch Mic gegenüber verhält sie sich ziemlich mutig und lässt sich auch von ihm nicht alles gefallen, obwohl er ihr körperlich deutlich überlegen ist – vor allem am Anfang.

Liv lässt sich aber auch nicht so leicht unterkriegen, sie will ihr Leben leben und die Welt erkunden. An sich war sie eine wirklich sehr angenehme Protagonistin und ich habe gerne verfolgt was sie tut. Außerdem mag ich die Charakterentwicklung von ihr sehr und freue mich darauf in Band 2 mehr davon zu lesen.

Man merkt schnell, dass Mic für die Rache lebt. Er braucht sie, um mit seiner Vergangenheit abzuschließen, die ihn innerlich zum Brennen bringt. Anfangs wusste ich nicht genau was ich von ihm halten soll, aber umso mehr Kapitel ich aus seiner Sicht gelesen habe umso besser konnte man ihn verstehen.

Er ist ein Charakter der schwer zu durchschauen ist und sich nach außen hin auch anders verhält, deshalb fand ich die Kapitel aus seiner Sicht immer besonders spannend und interessant. Man hat viel über Mics Zerrissenheit und seine Wut gelesen aber auch seine Vergangenheit wurde recht detailliert erläutert. Im Laufe der Geschichte zeigt er auch seine zärtliche und sympathische Art, die er ab und an durchscheinen lässt. Ich bin vor allem bei ihm wahnsinnig gespannt wie es in Band 2 weitergehen wird, da sich die Situation für ihn nun um 180 Grad gedreht hat.

Was die Geschichte für mich sehr besonders gemacht hat ist das Setting: eine kleine Hütte im Regenwald Kolumbiens. Ich glaube so eine Art von Setting hatte ich bisher noch nie und es war wirklich total faszinierend und spannend. Mich konnte das Setting wirklich begeistern.

Die Geschichte hat mich von Seite 1 an in ihren Bann gezogen und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Es ist von Anfang an spannend und die Spannung zieht sich durch das ganze Buch bis zu dem fiesen Cliffhanger. Ich bin wirklich froh, mittlerweile auch Band 2 hierzuhaben und ganz bald weiterlesen zu können.

Die knapp 250 Seiten haben sich nach einer viel längeren Reise angefühlt. Es ist wirklich erstaunlich wie viel die Autorin in diese doch recht wenigen Seiten gepackt hat.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr angenehm und bildlich, aber er ist auch prickeln und spannend. Ich bin sofort in der Geschichte versunken und habe gar nicht gemerkt wie die Kapitel und die Zeit an mir vorbeigegangen ist.

Ich freue mich schon wahnsinnig auf Band 2. Vor allem nach dem Ende von „Unnoticed – du siehst mich nicht“ hätte ich am liebsten sofort weitergelesen und bin gespannt was mich in Band 2 „Unnoticed – ich will nur dich“ alles erwarten wird.

Fazit:

Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen. Es ist spannend und elektrisierend und ich wollte einfach immer wissen wie es mit Liz weitergeht. Man hat die Charaktere immer besser kennengelernt und immer besser verstanden, wie mies das alles enden kann.

Der Schreibstil war sehr angenehm und bildlich, wodurch ich total in der Geschichte versunken bin. Ich freue mich wirklich sehr auf Band 2 und bin gespannt, wie es mit Mic und Liz weitergehen wird.

„Unnoticed – du siehst mich nicht“ konnte mich durch ein einzigartiges Setting, authentische Charaktere und viel Spannung und Knistern überzeugen.

4,5⭐️ von 5⭐️

Vielen Dank liebe Bri für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

Rezension zu „Malady Deeply Moved“

Rezensionsexemplar

Informationen:
Titel: Malady Deeply Moved – All die tiefbewegenden Gefühle zwischen uns

Autorin: D. C. Odessa

Verlag:  Selfpublishing

Genre: Dark Romance

Erschienen: 30.09.2021

Preis: 13,90€

Seitenanzahl: 320

Das Cover:

Ich bin ein großer Fan von den Covern von D. C. Odesza oder ihrem anderem Pseudonym Yuna Drake. Auch die Malady-Reihe hat wieder wahnsinnig schöne Cover. Ich bin ein Fan von einfacheren Covern, auch deshalb gefallen mir die Cover der Reihe so gut. Die Cover der Reihe passen alle sehr gut zusammen und die Farben sind wunderschön und ein echter Hingucker.

Der Klappentext:

Nachdem die Reise auf der Yacht endet, Malady ihr Training fortsetzt und sich weiterhin den Brüdern hingibt, will sie nicht wahrhaben, dass sie sich immer mehr zu einem der Männer hingezogen fühlt. Zugleich erhält sie weitere verstörende Nachrichten und Anrufe des Schattens. Gerade, als sie den Mut fasst und einem der Brüder ihre Gefühle gestehen will, wird sie von einem erschütternden Ereignis aus der Bahn geworfen. Waynes Gesundheitszustand hat sich über Nacht dramatisch verschlechtert. Nachdem Júpiter, Amilcar und Narciso sie nach Nashville fliegen lassen, sieht es ganz danach aus, als hätten sie einen ihrer schlimmsten Fehler begangen. Wird Malady nach Madeira zurückreisen? Oder nutzt der Schatten seine Chance, um sie auch in Amerika zu verfolgen?

Meine Meinung:

Ich habe mich riesig auf den dritten Band der Reihe gefreut, nachdem ich Band 1 „Malady Wayward“ und Band 2 „Malady Savage Love“ beendet habe. Nachdem der zweite Part der Malady-Reihe so fies endete, war ich total gespannt, wie es im 3. Band weitergehen würde.

Die Reihe konnte mich von Anfang an total fesseln, weil immer irgendetwas passierte und es so gut wie immer spannend blieb. Erst nach und nach werden einige Geheimnisse gelüftet, aber eigentlich tauchen mehr Fragen auf als man Antworten bekommt. Dadurch wollte ich immer wissen wie es weitergeht. Die Reihe hat mal wieder absolutes Suchtpotenzial.

Eine unbekannte Person, die sich der Schatten nennt, schickt Malady verstörende Nachrichten und ruft sie immer wieder an, um sie zu erinnern, was er von ihr möchte. Nicht nur sie ist in Gefahr.

Malady ist schon eine Weile auf Madeira und kümmert sich liebevoll um die Júpiters Kinder Almira und Quino. Vor allem Almira habe ich schnell in mein Herz geschlossen, da sie ein absoluter kleiner Sonnenschein ist. Quino ist ein wenig zurückhaltender und wird schnell gereizt. Vor allem die Beziehung mit seinem Vater, die ohne Maladys Hilfe wahrscheinlich immer noch so schlecht wäre, ist kompliziert.

Malady ist mir ziemlich schnell sympathisch geworden, da sie loyal und mutig ist, aber auch alles für ihre Familie tun würde. Ihr kleiner Bruder Wayne erkrankte an Leukämie und Malady hat sich nur für den Au-Pair Job beworben, damit sie genügend Geld sparen kann für eine ganz besondere Klinik für ihren Bruder. Sie müsste eigentlich nur auf die Kinder von Júpiter aufpassen und dennoch tut sie noch so viel mehr. Malady versucht die Wogen zwischen Vater und Kinder zu glätten, aber auch Júpiter glücklicher zu machen, der immer noch um seine ermordete Frau trauert.

Júpiter, sein Bruder Amilcar und ihr gemeinsamer Freund Narciso, der gleichzeitig auch Maladys Trainer ist, sind die drei Männer, die Malady das Leben auf Madeira versüßen. Amilcar ist eher der lustige der Truppe wohingegen sein Bruder der verschlossene und ernstere ist. Narciso würde ich als eine Mischung aus den Beiden beschreiben, der aber knallhart sein kann, wenn es um Maladys Training geht.

Júpiter ist der verschlossenste von den dreien. Er trauert um seine Frau Raica, die noch nicht allzu lange tot ist. Malady weckt etwas in ihm, dass ihn allerdings nicht wirklich passt, da er diese Gefühle nicht zulassen möchte. Er sieht es als Betrug an Raica an. Auch wenn Júpiter anfangs nicht gerade freundlich gegenüber Malady ist, war er von Anfang an mein heimlicher Favorit. Dieses Gefühl hat sich in diesem Band nur verstärkt. Er heißt die waghalsigen Aktionen von Narciso und Amilcar nicht gut und möchte Malady in Sicherheit wissen.

Aber da ist immer noch der Schatten, der Informationen über Júpiter und seine Freunde haben möchte Diese Infos soll Malady ihm beschaffen. Sie behält die Nachrichten und Anrufe erst einmal für sich, um kein Chaos zu verursachen, aber ob das die richtige Entscheidung ist?

Ich muss sagen, dass ich durch den Klappentext nicht mehr allzu sehr überrascht wurde. Es wurden einige Dinge erwähnt, die erst im letzten drittel der Geschichte passieren. „Malady Deeply Moved“ ist definitiv spannend aber konnte mich nicht so sehr überraschen, wie seine Vorgänger.

Ich habe die Geschichte wieder einmal verschlungen, alle Bücher von D. C. Odesza oder ihrem anderen Pseudonym Yuna Drake sind immer total spannend, so dass ich nie aufhören kann zu lesen. Ihre Geschichten haben immer absolutes Suchtpotenzial und ich würde blind jedes Buch der Autorin kaufen und lesen. D. C. Odesza überzeugt mich regelmäßig mit ihren Geschichten.

Es gibt eine einzige Sache, die mich nach dem Beenden der Geschichte etwas gestört hat. Beim Lesen ist mir das persönlich gar nicht so sehr aufgefallen, aber nachdem ich das Buch beendet habe, fand ich, dass es im Vergleich zu anderen Szenen zu viele Sexszenen gab. Die Szenen von ihr sind definitiv gut geschrieben keine Frage, aber im Verhältnis war es mir dieses Mal einen ticken zu viel. Dadurch ist nicht so viel anderes passiert und andere Szenen wurden nur kurz erwähnt, die ich allerdings gerne detaillierter gelesen hätte.

Der Schreibstil war wie zu erwarten sehr angenehm und spannend, aber auch sehr bildlich. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe alles um mich herum vergessen und war total in der Geschichte.

Was ich jedes Mal sehr an den Büchern der Autorin mag sind die Settings und Namen der Charaktere. Denn es muss nicht immer eine Großstadt in Amerika sein und es müssen auch nicht immer Namen sein, die man schon in etlichen anderen Büchern gelesen hat. So muss ich bei den Namen oder Madeira immer an diese Reihe denken und das mag ich sehr.

Die Geschichte endet wieder ziemlich fies und ich kann es kaum abwarten auch die anderen Bände der Reihe zu lesen und zu erfahren, wie es weitegeht und was der Schatten noch alles plant. Ich bin sehr gespannt auf Band 4 „Malady Wild Emotions“!

Fazit:

Ich habe mich sehr auf „Malady Deeply Moved“ gefreut und war direkt wieder in der Geschichte drinnen. Es bleibt die ganze Zeit über spannend und deshalb konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und bin total in der Geschichte versunken.

Nach dem Beenden der Geschichte fand ich, dass es ein Ticken zu viele prickelnde Szenen gab im Vergleich zu anderen, aber das ist nur meine persönliche Meinung.

Ich freue mich auf alles was noch kommt und bin sehr gespannt auf Part 4 „Malady Wild Emotions“ und was der Schatten noch alles tun wird.

„Malady Deeply Moved“ überzeugt mit.    spannenden und prickelnden Szenen und einer Story, die man nicht mehr aus der Hand legen kann.

4⭐️ von 5⭐️

Vielen Dank liebe D. C. Odesza für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

 

Rezension zu „Kommissar Kugelblitz“

Rezensionsexemplar

Informationen:
Titel: Kommissar Kugelblitz – Die orangefarbene Maske

Autor: Ursel Scheffler

Verlag:  Schneiderbuch

Genre: Ratekrimi Kinderbuch

Erschienen: 21.09.2021

Preis: 12,00€

Seitenanzahl: 124

Das Cover:

Das Cover ist meiner Meinung nach wirklich schön illustriert – ich mag den Zeichenstil sehr gerne. Außerdem denke ich, dass das Cover die Zielgruppe definitiv anspricht. Das Buch ist eine Neuauflage und das jetzige Cover ist in meinen Augen deutlich ansprechender und schöner als das Cover aus dem Jahr 2001.

Der Klappentext:

Sein Gesicht unter einer orangefarbenen Maske verborgen, überfällt ein Räuber am hellerlichten Tag die Filiale der Kreisparkasse und flieht mit dem erbeuteten Geld durch den Hintereingang. Als Kommissar Kugelblitz kurz darauf am Tatort eintrifft, kommt ihm blitzartig die Erleuchtung. Und auch bei den weiteren Fällen, die auf ihn warten, lässt er sich nicht an der Nase herumführen!

13 spannende Ratekrimis mit Kommissar Kugelblitz in einem Buch! Werde zum Detektiv und löse die Fälle gemeinsam mit dem blitzgescheiten Kommissar!

Mit roter Folienlupe am Band, perfekt geeignet für kleine Meisterdetektive!

Meine Meinung:

Ich habe als Kind selbst die Bücher von Kommissar Kugelblitz gelesen und habe mich deshalb sehr gefreut wieder in meine Kindheit einzutauchen. Ratekrimis und Detektiv Geschichten habe ich früher extrem gerne gelesen, vorallem die Bücher mit einer roten Folienlupe hatten für mich immer einen ganz besonderen Reiz.

In einem Kästchen steht nach jedem Fall die Lösung  Die kann man nur lesen, wenn man die Folienlupe benutzt. Und auch wenn ich jetzt nicht mehr der Zielgruppe entspreche, hatte ich daran wirklich Spaß.

In diesem Band begleiten wir Kommissar Kugelblitz wieder bei 13 ganz unterschiedlichen Fällen. Ob bei einer Abnehmkur, dem ganz normalen Alltag, einem Ausflug mit Kollegen oder bei seiner Arbeit – Kommissar Kugelblitz ist aufmerksam und überführt jeden Verbrecher.

Das Buch hat eine recht große Schrift was es einfacher macht auch längere Texte zu lesen. Außerdem gibt es in jedem Fall schwarz-weiß Zeichnungen, die die Geschichte veranschaulicht haben, aber auch den einen oder anderen Hinweis versteckt haben.

Die zwei letzten Fälle des Kommissar Kugelblitz Buches fand ich persönlich etwas unpassend für die Altersgruppe. Auch wenn dadurch Abwechslung geschafft wurde, bin ich mir nicht sicher, ob es für 8-Jährige und älter so passend und nachvollziehbar ist.

Das Buch ist für Kinder ab 8 Jahren gedacht und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich den ein oder anderen Fall tatsächlich etwas knifflig fand für die Altersgruppe. Ich selbst musste einige Abschnitte doppelt lesen, weil ich nicht sofort auf die Lösung kam. Andere Fälle dagegen waren recht einfach, auch weil man irgendwann gemerkt hat, besonders auf die Aussagen der Verdächtigen zu achten.

Auch wenn ich nicht Teil der Zielgruppe bin, hatte ich Spaß daran die Krimis zu lösen und freue mich auf den anderen Band, den ich noch besitze: „Kommissar Kugelblitz in München“

Fazit:

Die Fälle waren allesamt knifflig und bei einigen muss man wirklich ganz genau lesen, um auf die richtige Lösung zu kommen. Allerdings waren ein paar für die Altersgruppe ab 8 vielleicht ein bisschen zu knifflig. Die letzten beiden Fälle finde ich etwas unpassend für Kinder, aber das ist nur meine persönliche Meinung.

Allgemein hatte ich eine schöne Zeitreise in meine Kindheit und hoffe meiner kleinen Cousine werden die Ratekrimis gefallen.

„Kommissar Kugelblitz – die orangefarbene Maske“ war eine spannende Zeitreise in meine Kindheit.

4⭐️ von 5⭐️

Vielen Dank an den Schneiderbuch und HarperCollins Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

Rezension zu „Keeping Dreams“

Rezensionsexemplar

Informationen:
Titel: Keeping Dreams

Autorin: Anna Savas

Verlag:  Lyx Verlag

Genre: New Adult

Erschienen: 27.08.2021

Preis: 12,90€

Seitenanzahl: 540

Das Cover:

Ich bin schon immer ein großer Fan der Lyx Cover, da ich einfachere Cover mit Pastellfarben liebe. Und auch die Cover der Faerfax-Reihe sind wieder einmal total gelungen. Das Cover zu Band 1 „Keeping Secrets“ ist wunderschön, aber ich denke mein liebstes Cover der Reihe ist und bleibt dieses Cover.

Der Klappentext:

Träume sind zum träumen da, nicht um an ihnen zu zerbrechen …

Nach einem schlimmen Unfall muss Lily ihren Traum, Balletttänzerin zu werden, für immer begraben. Um herauszufinden, was sie jetzt mit ihrem Leben anfangen will, beginnt sie ein Studium an der Faerfax University und landet ausgerechnet in der Wohnung von Frauenheld Julian – der sie an alles erinnert, was sie eigentlich hinter sich lassen wollte. Julian ist genauso wenig begeistert von seiner neuen Mitbewohnerin und ihrer schlechten Laune. Doch dann müssen die beiden für ein Projekt zusammenarbeiten und merken, dass sie doch gar nicht so verschieden sind, wie sie dachten …

Meine Meinung:

Nachdem mir Band 1 „Keeping Secrets“ sehr gefallen hat und ich mich schnell in die Story, die Charaktere, das Setting und den Schreibstil verliebt habe, habe ich mich sehr auf die Geschichte von Julian gefreut.

Das Buch ist mit 540 Seiten wirklich recht dick und ich war sehr gespannt darauf, was die Autorin Anna Savas da gezaubert hat. Gerade bei dickeren Büchern habe ich oft die Befürchtung, dass es langatmig werden könnte. Allerdings bin ich ohne Befürchtungen, aber mit großen Hoffnungen an das Buch herangegangen.

Lily und ihre Zwillingsschwester Rose hatten immer den Traum Balletttänzerinnen zu werden und das zusammen. Die Beiden gibt es nur im Doppelpack aber nicht nur das soll sich nach einem schicksalhaften Tag ändern. Lily hat einen schlimmen Tanzunfall und muss dadurch ihren Traum als Balletttänzerin begraben. Ihre Zwillingsschwester allerdings nicht und das lässt Lily ziemlich eifersüchtig und neidisch werden. Sie kann Rose nicht mehr ansehen, denn damit sieht sie immer ihren zerplatzen Traum und so flüchtet sie an die Farfax University um dort noch einmal ganz von vorne zu beginnen.

Lily hat sich geschworen keine neuen Freundschaften zuzulassen und vorallem möchte sie keine Nähe zu männlichen Wesen. Aber ausgerechnet Frauenheld und Aufreißer Julian ist ihr Mitbewohner, also lässt sich gleich zu Anfang ein Vorsatz nicht in die Tat umsetzen.

Lily ist verletzt, wütend und trauert ihrem geplatzten Traum nach. Ihre Gefühle spielen verrückt und da hilft ihr das Verhalten von Julian überhaupt nicht, dass sie viel zu sehr an jemanden erinnert, an den sie auf keinen Fall denken möchte.

Anfangs hatte ich meine Probleme mit Lily, da sie mir durch ihre schwierige Situation zwar leidtat, aber dennoch war mir ihr Verhalten manchmal zu viel. Es kam am Anfang oft zum Streit mit Julian, der sich dann unnötig aufgebauscht hat. Für mich hat das einfach nicht richtig zu den Charakteren – vorallem aber zu Lily – gepasst. Durch ihr Verhalten konnte ich anfangs keine Verbindung herstellen und auch wenn sie mir im Laufe der Geschichte sympathischer geworden ist, blieb die Verbindung zur Protagonistin aus.

Julian dagegen mochte ich von Anfang an, vielleicht auch, weil ich ihn in Band 1 schon sympathisch fand. Manchmal verhielt er sich wirklich wie ein Idiot, aber das war ihm eigentlich immer bewusst. Er selbst hat es nicht leicht. Seine Mum ist einfach abgehauen, als er 9 Jahre alt war und hat ihn, seine kleinen Schwestern, die Zwillinge sind, und seinen Vater alleine gelassen. Sein Vater hat den Verlust nie verkraftet und so blieb viel zu viel an dem kleinen Julian hängen. Er musste früh erwachsen werden und sich um seine kleinen Schwestern kümmern, da sein Vater zu viel arbeitete und sich zu wenig um seine Kinder kümmerte.

Mittlerweile sind seine Schwestern fünfzehn Jahre alt, aber das Verhalten seines Vaters hat sich nicht gebessert. Sie sind oft allein und wenn es ein Problem gibt, rufen sie ihren großen Bruder an, der eine dreistündige Fahrt entfernt wohnt. Und dann kommt eine Nachricht, die ihn völlig aus der Bahn bringt.

Julian macht im Laufe der Geschichte eine Charakterwandlung durch, die mir persönlich sehr gefallen hat, da er mir dadurch nochmal sympathischer wurde. Für mich kam der Wandel zwar etwas abrupt, aber er kam für mich nicht unerwartet.

Beide Protagonisten haben Probleme mit ihrer Familie, beide haben keine Ahnung von ihrer Zukunft, beide wollen keine Beziehung und beide müssen im Laufe der Geschichte viel an sich arbeiten. Aber da ist diese Anziehung und Spannung zwischen ihnen, die sie immer weiter provozieren.

Anfangs hatte ich Probleme in die Geschichte zu kommen, was vielleicht an Lilys Verhalten lag und ich dadurch keine Verbindung zu ihr aufbauen konnte. Erst nach 150-200 Seiten hatte ich das Gefühl in der Story angekommen zu sein und sie genießen zu können.

Es passiert lange Zeit nichts, was mich persönlich nicht sonderlich gestört hat, da ich Geschichten, die vor sich hinplätschern, mittlerweile recht gerne mag. Allerdings fand ich, dass manche Szenen im Vergleich zu anderen zu lange gingen. Man hätte durch das Kürzen einiger Szenen andere Szenen genauer beschreiben können und nicht nur erwähnen müssen. Dadurch hätte ich wahrscheinlich an einigen Punkten die Chemie zwischen Julian und Lily besser nachvollziehen können. Aber man hätte vielleicht auch mehr Szenen mit der Clique einbauen können, die ich ganz besonders mochte. Die Clique ist mir bereits in Band 1 sehr ans Herz gewachsen und hat für mich in diesem Band viel rausgeholt.

Nachdem ich das Buch beendet habe, hatte ich das Gefühl, dass mir etwas gefehlt hat. Für mich war die Geschichte der Beiden noch nicht zu Ende, da einige Dinge was ihre Zukunft betrifft noch nicht geklärt sind, aber vielleicht erfährt man in Band 3 dann mehr.

Der Schreibstil von Anna Savas war wie zu erwarten sehr angenehm, flüssig und bildlich und hat mich vorallem am Ende gut durch die Geschichte gebracht.

Hätte ich das Buch nicht in einem Buddyread gelesen, hätte ich vermutlich länger für die Geschichte gebraucht, was ich einfach unglaublich schade finde, da mir Band 1 so gut gefallen hatte.

Insgesamt muss ich leider sagen, dass mich dieser Band sehr enttäuscht hat, da ich große Hoffnungen nach „Keeping Secrets“ hatte. Vielleicht waren die Hoffnungen zu groß. Die Geschichte von Julian und Lily hatte für mich viel Potenzial, welches in meinen Augen nicht genug ausgeschöpft wurde.

Ich freue mich dennoch sehr auf Band 3, da ich vorallem Jamie sehr mag und mehr über ihn erfahren möchte. Aber auch auf Ella freue ich mich sehr, die sich aktuell noch in einer Beziehung befindet. Eigentlich habe ich nach dem Klappentext zu Band 3 damit gerechnet, dass Ella sich bereits in diesem Band von ihrem Freund Mason trennt, dem ist aber nicht so, deshalb bin ich sehr gespannt auf den letzten Band der Trilogie.

Fazit:

„Keeping Secrets“ hat mir wahnsinnig gut gefallen umso enttäuschter bin ich, dass mich „Keeping Dreams“ nicht von sich überzeugen konnte. Ich konnte nie eine richtige Verbindung zu der Protagonistin herstellen, auch wenn sie mir nach anfänglichen Schwierigkeiten sympathischer geworden ist.

Es war wirklich schön die Clique wiederzutreffen, denn auf die Szenen mit den anderen habe ich mich immer sehr gefreut. Für mich hat die Clique viel rausgeholt.

Nach dem Ende hat für mich etwas gefehlt, da vorallem ihre Zukunft noch nicht ganz feststeht, aber vielleicht erfährt man in Band 3 dann mehr.

Ich freue mich dennoch sehr auf Band 3 und hoffe, dass mich dieser wieder überzeugen kann, da ich mich sehr auf die Geschichte von Jamie und Ella freue.

„Keeping Dreams“ ist eine Geschichte, auf die ich mich sehr gefreut hatte, die aber ihr Potenzial meiner Meinung nach nicht gut genug ausgeschöpft hat.

3,5⭐️ von 5⭐️

Vielen Dank lieber Lyx Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

Rezension zu „Das Feuer deiner Seele“

Rezensionsexemplar

Informationen:
Titel: Das Feuer deiner Seele – unendlich berührt

Autorin: D. C. Odesza

Verlag:  Selfpublishing

Genre: Liebesroman

Erschienen: 29.08.2021

Preis: 13,99€

Seitenanzahl: 394

Das Cover:

Ich liebe es. Ich bin einfach ein riesiger Fan von den Covern, die die Autorin D. C. Odesza für ihre Bücher zaubert. Durch die Farben ist mir das Cover sofort ins Auge gestochen.

Der Klappentext:

Es ist kurz vor Mitternacht. Loan ist in Gedanken vertieft und bemerkt das heranrasende Auto nicht, als sie die Straße überquert. Reifen quietschen. Danach prallt der teure Wagen frontal gegen ein Verkehrsschild. Dies ist die erste schicksalhafte Begegnung von Loan und Noár. Loan traf in ihrer Vergangenheit falsche Entscheidungen, falsche Menschen, tat falsche Dinge. Es gab nur einen Weg, um ihrem alten Leben zu entkommen: ein Neuanfang. Als sie in einer neuen Firma beginnt, begegnet sie dem gutaussehenden Noár. Dem Mann, dem sie vors Auto gesprungen ist und der händeringend nach einer passenden Begleiterin für ein Familientreffen sucht. Noár bleibt nicht nur Loans neuer Boss, denn aus der flüchtigen Begegnung entwickelt sich sehr schnell mehr. Doch schon bald begreift Noár, wer wirklich vor ihm steht, nicht Loan Waldorf, sondern eine Frau, die ein großes Geheimnis umgibt. Damit die Wahrheit nicht ans Licht kommt, schließen Loan und Noár ein Abkommen. Er hütet ihr Geheimnis, sie wird seine Begleiterin. Ob das Arrangement funktionieren wird? Und was, wenn nicht bloß Noár ihr Geheimnis unentdeckt bleibt und sie ihr altes zerrüttetes Leben einholt?

Meine Meinung:

Seit „Abendgewitter“ habe ich jedes Buch der Autorin gelesen und geliebt und war deshalb sehr gespannt auf „Das Feuer deiner Seele“. Das Buch ist ein Einzelband und somit mein erster der Autorin, deshalb war ich sehr neugierig, wie D. C. Odesza das umgesetzt hat.

„Das Feuer deiner Seele“ ist eine Fake-Verlobte-Story und auch das war ein Grund, weshalb ich so gespannt auf die Geschichte war. Fake-Verlobte-Stories gibt es einige auf dem Markt, einige davon habe ich auch schon gelesen, aber ich habe schnell gemerkt, dass diese Geschichte ganz anders ist als alle anderen Bücher dieser Art.

Gleich an dem Tag, an dem das Buch bei mir angekommen ist, habe ich angefangen die Geschichte zu lesen, weil ich so neugierig war.

Was ich an den Geschichten von D. C. Odesza immer besonders mag sind die Orte und Namen der Protagonisten. Es muss nicht immer eine Großstadt in Amerika sein, in Europa gibt es auch wundervolle Orte, die es verdient haben, ein Setting in einem Buch oder einer Reihe zu werden. Diesmal entführt und die Autorin nach Deutschland genauer gesagt nach Hamburg. In ein dunkleres Hamburg.

Gleich im Prolog habe ich bemerkt, dass diese Geschichte wieder dieses typisch dunkle in sich hat, was man durch den Klappentext vielleicht gar nicht erahnt.

Die Protagonistin Loan hat eine schwierige Vergangenheit hinter sich und braucht jetzt dringend einen Neuanfang. Sie hat eine neue Identität, eine neue Wohnung, ein neues Aussehen und startet bald auch in einem neuen Job. Doch ihr Leben soll sich bereits vor ihrem neuen Job verändern. Es ist kurz vor Mitternacht als Loan in Gedanken vertieft über die Straße läuft und dabei das heranrasende Auto nicht bemerkt. In dem Auto sitzt der mies gelaunte Noár. Sie hat ihre Papiere für die Versicherung nicht dabei und er vertraut ihr nicht, dass sie wirklich mit den Dokumenten wiederkommt. Aus diesem Grund begleitet er Loan zu ihrer Wohnung und die Beiden verbringen eine Nacht miteinander. Am nächsten Morgen ist er weg, aber er hinterlässt einen Zettel auf dem steht: Man sieht sich immer zweimal im Leben. Schneller, als man denkt.

Denn ausgerechnet Noár, der Typ, dem sie gestern vor das Auto gelaufen ist und anschließend eine heiße Nacht verbracht hat ist ihr neuer Chef.

Durch den Prolog hat man schnell einen Einblick in Loans Vergangenheit bekommen, die alles andere als schön war, aber umso stärker und mutiger hat sich Loan verhalten. Sie ist eine wirklich taffe junge Frau, die versucht trotz dessen was ihr widerfahren ist ein neues Leben zu beginnen. Erst nach und nach erfährt man wie schlimm ihre Vergangenheit wirklich war und mit jeder neuen Antwort auf die vielen Fragen habe ich sie mehr für ihre Stärke bewundert. Loan lässt sich nicht allzu schnell einkriegen und sie kämpft wirklich hart für ein neues und glückliches Leben. Sie wurde mir bereits in den ersten Seiten sehr sympathisch, da ich sie wirklich bewundert habe.

Auch Noah war mir schnell sehr sympathisch, denn er hat es nicht allzu leicht mit seiner Familie. Und dann wäre da auch noch seine Firma, die aktuell absolut keine guten Zahlen schreibt. Aber er möchte seiner Familie zeigen – vor allem aber seinem Vater -, dass seine eigene Firma erfolgreich führen kann. Dann wäre da aber auch noch die Geschichte, die er seiner Familie auftischt, denn laut Noár hat er schon seit längerer Zeit eine Freundin, mit der er mittlerweile sogar verlobt ist. Allerdings existiert diese Verlobte nicht und das alles ist nur eine Lüge, mit der er seine Familie vertröstet. Er war seit Monaten auf keinem Familientreffen mehr und deshalb fällt es keinem auf, dass es da niemanden an Noár Seite gibt, aber demnächst steht ein wichtiges Familientreffen bevor zu dem er und seine nicht existierende Verlobte hinmüssen. Es gibt einfach keine mögliche Fake-Verlobte unter den Frauen, mit denen er auf Dates war. Noár ist kurz davor das Treffen abzusagen als Loan ihm über den Weg läuft, denn sie wäre die perfekte Kandidatin für seine Fake-Verlobte.

Die Geschichte ist so so viel mehr als der Klappentext erahnen lässt und so ganz anders und das habe ich sehr gemocht. Das Buch ist dunkler als man denken könnte und deshalb genau das was ich von der Autorin gewohnt bin. Denn die Autorin D. C. Odesza schafft es aus einer vermeintlich einfachen Geschichte, die man schon das ein oder andere Mal gelesen hat, etwas zu schaffen, dass man so noch nie gelesen hat. Das dunkle und düstere verleiht der Geschichte von Noár und Loan etwas ganz Besonderes.

Stories die anders sind bleiben mir immer länger in Erinnerung und vorallem die Geschichte von Noár und Loan werde ich so schnell wahrscheinlich nicht mehr vergessen. Vorallem am Ende konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und musste einfach immer weiterlesen, um zu wissen, wie es weitergeht.

„Das Feuer deiner Seele“ hat mir gezeigt, dass die Autorin wirklich alles schreiben kann und mich mit jeder Art von Geschichte überzeugen kann.

Der Schreibstil war wie zu erwarten wieder sehr flüssig und angenehm und ich konnte mir alles wahnsinnig gut vorstellen. Ich hatte immer das Gefühl, dass ich nur so durch die Seiten fliegen würde und hätte ich mehr Zeit gehabt hätte ich das Buch sicherlich an einem Tag durchgesuchtet.

Fazit:

„Das Feuer deiner Seele“ hat mich bereits in den allerersten Seiten extrem neugierig gemacht. Durch den Klappentext könnte man vielleicht denken, dass man diese Art von Geschichte schon einmal gelesen hat, aber das ist absolut nicht der Fall. Das Buch spielt in Hamburg und hat damit wieder ein Setting, von dem man nicht so oft liest und selbst wenn hatte ich immer das Gefühl, dass Hamburg einen sehr düsteren Touch hatte, was mir sehr gefallen hat. Die Namen mochte ich sowieso wieder total gerne, da ich bei den Namen Noár und Loan jetzt immer an dieses Buch denken werde. Die Namen habe ich bisher in noch keinem Buch gelesen und deshalb werde ich die Namen jetzt immer mit diesem Buch verbinden und keinem anderen.

Der Schreibstil war wie zu erwarten wieder sehr angenehm, spannend und flüssig und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Die Autorin kann wirklich einfach alles schreiben und ich freue mich jetzt schon auf jedes weitere Buch, das von ihr erscheinen wird.

„Das Feuer deiner Seele“ überzeugt durch einen flüssigen Schreibstil, einem tollen Setting, sympathischen Charakteren und einer Geschichte, die man so wahrscheinlich noch nie gelesen hat.

4,5⭐️ von 5⭐️

Vielen Dank liebe D.C.Odesza und BoD für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

Rezension zu „Crave“

Rezensionsexemplar

Informationen:
Titel: Crave – liebe mich, wenn du dich traust

Autorin: Tracy Wolff

Verlag:  dtv Verlag

Genre: Romantasy

Erschienen: 20.08.2021

Preis: 20,00€

Seitenanzahl: 682

Hörbuch-Verlag: The AOS (The Art of Storytelling)

Hörminuten: 18 Stunden 40 Minuten

Hörbuch-Preis: 34,99€

Sprecher: Diana Gantner und Marios Gavrilis

Das Cover:

Ich bin ein riesiger Fan des Covers. An sich mag ich simplere Cover ja meistens lieber als aufwendigere, aber dieses hier ist einfach wunderschön. Das Cover ist mir sofort ins Auge gestochen, als ich es gesehen habe. Auch durch seine Farben ist es mir sofort aufgefallen. Ich liebe es.

Der Klappentext:

Grace verschlägt es nach dem Tod ihrer Eltern ausgerechnet in die Wildnis von Alaska, wo ihr Onkel ein mysteriöses Internat leitet: die Katmere Academy. Und die Schüler sind nicht weniger rätselhaft, allen voran Jackson Vega, zu dem Grace sich auf unerklärliche Weise hingezogen fühlt – trotz aller Warnungen, dass sie in seiner Nähe nicht sicher ist. Denn Jackson hat ein gefährliches Geheimnis und Grace muss sich fragen, ob sie wirklich zufällig in Alaska ist, oder ob jemand sie hergebracht hat … als Köder.

Meine Meinung:

Auch wenn ich das Buch als Hörbuch gehört habe, möchte ich auch ein wenig über das Buch schreiben. Die Aufmache des Buches ist wirklich schön. Auch unter dem Schutzumschlag sieht „Crave“ wundervoll aus und ist nicht einfach nur einfarbig, sondern hat die blutige Blüte des Covers darauf. Die Blüte findet man auch über jedem Kapitelanfang als Verzierung was mir sehr gefallen hat. Und dann ist da natürlich auch noch die wundervolle Zeichnung der Katmere-Academy, die den Anfang und das Ende dieses wunderschönen Buches ziert.

Aber die Zeichnung ist nicht nur im Buch, sondern auch in der Hülle der CD. Ich habe glaube ich noch nie so eine schöne Aufmache bei CD´s und deren Hülle gesehen. Nicht nur das Buch ist also ein echter Hingucker, sondern auch das Hörbuch.

Ich habe das Buch innerhalb von 24 Stunden gehört (zur Erinnerung das Hörbuch geht fast 19 Stunden), weil es mich so sehr gefesselt hat und ich gar nicht mehr aufhören konnte zu hören. Ich habe jede freie Minute genutzt, um die Geschichte von Grace und Jackson weiterzuverfolgen. Gleich in den ersten Minuten hat mich die Stimme der Sprecherin Diana Gantner in ihren Bann gezogen. Die Stimme war sehr angenehm und ich habe Diana sehr gerne zugehört. Ich hatte das Gefühl, dass ich durch ihre Stimme das Buch viel intensiver erlebt habe. Das ist mir vor allem aufgefallen als ich später meine liebsten Szenen noch einmal selbst gelesen habe.

Das Buch konnte mich gleich in den ersten Seiten mehrmals zum Lachen bringen, weil die Autorin es geschafft hat aus einer sehr ernsten Situation etwas Lustiges zu machen – zumindest für den Leser. Auch die Kapitelüberschriften konnten mich regelmäßig zum Schmunzeln bringen.

Die Protagonistin Grace befindet sich nach dem Tod ihrer Eltern auf dem Weg nach Alaska zu ihrem Onkel, der dort Leiter der Katmere-Academy ist. Durch lustige Sprüche des Piloten, der sie zur Schule bringt, musste ich gleich lachen und hatte von Anfang an so eine Bindung zum Buch. Auch die Kapitelüberschriften haben mich regelmäßig zum Lachen oder Schmunzeln gebracht.

In dem Buch wurden viele verschiedene Themen und Fandoms mit eingebaut, sodass in meinen Augen fast für jeden etwas dabei war und man sich so den Charakteren und der Geschichte näher gefühlt hat – zumindest war es bei mir so.

Der Leser merkt spätestens nach einigen Versprechern von Grace Cousine Macy, dass die Katmere-Academy keine normale Schule ist und das um sie herum auch keine normalen Leute sind. Es gibt immer wieder Andeutungen, die auch Grace sehr verwirren, aber für alles gibt es eine mehr oder weniger logische Erklärung. Aber wer rechnet denn auch damit, dass es die übermenschlichen Lebewesen aus Filmen und Büchern wirklich gibt? Grace definitiv nicht. Ich mochte es, dass Grace nicht sofort die geballte Ladung Übernatürliches abbekommen hat und erst nach vielen Andeutungen und Fragen hinter das große Geheimnis der Katmere-Academy kommt. Ich fand das Tempo dazu wirklich realistisch.

Aber was mir vor allem an diesem Buch gefallen hat was das Übernatürliche betrifft ist, dass es nicht nur Vampire gibt, sondern auch andere Wesen. Viele vergleichen das Buch oft mit Twilight und ich war am Anfang etwas skeptisch, da ich nicht wirklich ein Fan von den Filmen bin (die Bücher habe ich bisher nicht gelesen). Allerdings finde ich, dass es bis auf den Vampir Aspekt kaum Ähnlichkeiten aufweist, kann das aber natürlich auch nicht ganz so gut beurteilen.

Ich kam sehr gut und schnell in die Geschichte und habe gleich von Anfang an mitgefiebert. Grace war mir schnell sympathisch, auch wenn sie die ein oder andere naive Entscheidung getroffen hat, war ihr das fast immer bewusst. Für mich war sie eine wirklich authentische Protagonistin, mit der ich gut mitfühlen konnte. Oft habe ich mich auch in ihr und ihren Entscheidungen wiederfinden können. Grace ist nicht so leicht unterzukriegen und sehr mutig. Ihre Art war mir einfach von Anfang an sympathisch.

Grace Cousine Macy ist eine wirklich wundervolle Freundin. Auch mit ihr habe ich schnell sympathisiert. Ihre Art war einfach sehr angenehm und sie war so hilfsbereit aber auch oft besorgt. Ich habe sie einfach schnell in mein Herz geschlossen. Macy ist meiner Meinung nach jemand, den man gerne als Freundin hat und Grace kann sich da sehr glücklich schätzen.

Ihre Freundschaft war wirklich toll und schön mitanzusehen. Die Beiden sind füreinander da und helfen sich so gut sie können.

Und dann ist da natürlich noch Jackson. Anfangs ist er sehr kalt und distanziert und eigentlich recht unfreundlich Grace gegenüber. Bei ihrem ersten Treffen kommt er wie ein Irrer rüber, der Grace aus der Academy schicken möchte, aber sein Verhalten ändert sich im Laufe des Buches. Grace gibt ihm Konter und schneller als er beißen kann, denkt er oft an sie.

Kapitel 54 hätte ich am liebsten komplett markiert, weil ich es so sehr geliebt habe. Die Beziehung zwischen Grace und Jackson ist so wundervoll und tief und dann dieses Kapitel. Ich muss zugeben ich bin dabei ein klein wenig dahingeschmolzen und hatte vermutlich auch Herzchen in den Augen.

Bei dickeren Büchern habe ich oft die Befürchtung, dass die Geschichte zu langatmig werden könnte und ich mich ab und an langweilen könnte. Dies war hier aber absolut nicht der Fall. Es passiert vieles und dadurch wurde es mir nie langweilig und es blieb immer spannend. Grace muss wirklich viel durchstehen und sie befindet sich öfter krank oder/und verletzt im Bett als im Unterricht. Anfangs habe ich sie nur für tollpatschig gehalten oder vom Pech verfolgt, aber ich habe schnell bemerkt, dass hinter ihren vermeintlichen Unfällen mehr stecken könnte.

Einige Klischees zum Thema Vampire und auch zum Thema Internat wurden umgangen und das war wirklich interessant. Denn nur, weil du in einem Internat lebst, heißt das ja zum Beispiel nicht, dass es kein WLAN gibt und du abends nur vor dem Kamin hocken kannst. Ich habe aber auch das ein oder andere lernen können und das fand ich sehr erfrischend.

Das Setting konnte mich von Anfang an begeistern. Allein dass das Buch in Alaska gespielt hat fand ich wirklich außergewöhnlich und sehr spannend. Aber auch das Innenleben der Katmere-Academy fand ich wirklich toll. Ich habe mir alles so gut vorstellen können und hatte eigentlich immer ein genaues Bild vor Augen. In einem Kapitel aus der Sicht von Jackson hat man auch ein anderes Setting kennengelernt und auch das konnte mich sehr begeistern.

Ich habe mich in der Geschichte einfach wohlgefühlt. Die Charaktere, das Setting und alles andere konnte mich von Anfang an begeistern und ich hätte am liebsten mehr Zeit in Alaska verbracht. Aber dann war es auf einmal schon zu Ende und das Ende konnte mich noch einmal sehr überraschen und hat mich sprachlos zurückgelassen. Erst dachte ich, ich hätte mich vom letzten Plottwist erholt, als dann auf einmal das Ende kam.

Ich musste sofort nachschauen, wie lange ich auf Band 2 „Crush – vertraue mir, wenn du mich liebst“ warten muss. Das Buch erscheint am 16.03.2022 im Deutschen und ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich bis dahin warten kann. Ich überlege tatsächlich das Buch im Englischen zu lesen, was eigentlich nicht meine Art ist, aber ich muss einfach wissen, wie es weitergeht. Wir werden sehen, ob ich es bis März aushalte oder tatsächlich im englischen weiterlesen werde und dann die deutsche Übersetzung rereaden werde.

Der Schreibstil war wirklich sehr angenehm und flüssig, aber auch sehr bildlich. Auch wenn ich das Buch gehört habe, hatte ich das Gefühl, dass ich nur so durch die Seiten fliegen würde.

Ich habe mir auch einiges markiert. Oft habe ich das Hörbuch pausiert, damit ich mir besondere Stellen gleich im Buch markieren konnte. Viele Markierungen sprechen bei mir aber auch meistens für sich.

Ich werde von Tracy Wolff definitiv mehr lesen und nicht nur die Katmere-Academy-Chroniken. All ihre anderen Bücher sind spätestens nach dem Beenden von „Crave“ auf meine Wunschliste gewandert und ich kann es kaum abwarten andere Bücher in anderen Genres von ihr zu lesen.

Was ich am Ende sehr gemocht habe, war das man einige Kapitel aus Jacksons Sicht lesen konnte wodurch man ihn nicht nur besser kennenlernen konnte, sondern auch eine andere Sicht auf gewisse Dinge bekommen hat. Das war wirklich spannend und ein toller Zusatz.

Fazit:

Ich habe „Crave“ wirklich sehr geliebt. Es hat viele aktuelle Themen was Musik und Serien betrifft und so habe ich mich schnell in der Geschichte wohlgefühlt, weil ich mich mit den Charakteren verbunden gefühlt habe.

Das Setting hat mich absolut begeistert, auch wenn ich absolut kein Fan von Kälte bin, hat Alaska es mir echt angetan. Aber auch der Schreibstil konnte mich begeistern, da er wirklich sehr angenehm, flüssig und bildlich war.

Ich habe das Gefühl, dass ich durch das Hörbuch vieles viel intensiver erlebt habe und es war einfach absolut spannend. Ich werde Band 2 definitiv auch als Hörbuch hören, wenn es dann endlich so weit ist.

Ich kann es kaum abwarten, bis Band 2 endlich erscheint , weil ich mich in der Geschichte so wohlgefühlt habe und die Charaktere schnell in mein Herz schließen konnte.

„Crave – liebe mich, wenn du dich traust“ ist für mich in allen Bereichen ein Highlight.

5⭐️ von 5⭐️

Vielen Dank an The AOS und ehrlich&anders für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

Rezension „Federn über London“

Rezensionsexemplar

Informationen:
Titel: Federn über London – Erwachen

Autorin: Sabine Schulter

Verlag:  Selfpublishing

Genre: Urban Fantasy

Erschienen: 10.11.2020

Preis: 12,99€

Seitenanzahl: 332

Das Cover:

Auch wenn ich Menschen auf Covern eigentlich nicht so gerne mag, gefällt es mir hier echt gut. Das Cover zu „Federn über London“ passt einfach sehr gut zum Inhalt. Ich finde das Cover ist wirklich sehr ansprechend und gut gelungen.

Der Klappentext:

Sie sind selten, die Engel mit den schwarzen Flügeln. Als Clear erwacht, kann sie sich an nichts mehr erinnern. Weder weiß sie, wer sie ist, noch warum sie in einer Wanne voller blauem Wasser liegt. Als ihr eröffnet wird, dass sie gestorben ist und von nun an als Todesengel in London Seelen sammeln soll, glaubt sie an einen üblen Scherz. Doch die schwarzen Schwingen auf ihrem Rücken überzeugen sie von der Wahrheit. Zusammen mit ihrem Teamleiter Ease und den anderen Todesengeln sorgt sie von nun an dafür, dass die Seelen der Verstorbenen zurück in den Lebensstrom gelangen. Allerdings wartet in der Welt der Übersinnlichen noch viel mehr auf Clear und auch Londons Unterwelt mit all ihren magischen Wesen ist in Aufruhr. Denn das dunkle Nichts hat sich gerade jetzt vorgenommen, die Millionenmetropole ins Chaos zu stürzen.

Meine Meinung:

Für mich war „Federn über London“ mein erstes Buch über Engel und eines meiner ersten Fantasy Bücher seit einigen Jahren. Deshalb war ich wirklich sehr gespannt, wie mir das Buch gefallen würde. Durch die Selfpublisher-Wochen, die ich mit einigen Bloggern veranstalte, war ich sehr neugierig auf die Story und außerdem habe ich bisher so viel positives zu der Reihe gehört.

Clear erwacht in einer Badewanne mit hellblauem Wasser und gerät in Panik, da sie absolut keine Erinnerungen hat, nicht einmal an sich selbst. Nach einem kleinen Abenteuer wird ihr eröffnet, dass sie sich in der Londoner Akademie für Engel befindet und sie selbst auch ein Engel ist – ein Todesengel. Ein Todesengel hat nicht nur andere Aufgaben wie ein Schutzengel, sondern auch schwarze statt weißer Flügel. Clear muss sich erst einmal langsam an ihr neues Leben in der Akademie gewöhnen und die vier weiteren Todesengel und vor allem ihr Teamleiter Ease sind ihr dabei eine große Hilfe.

Clear ist eine sehr mutige und starke Protagonistin, da sicher nicht jeder so gelassen reagiert hätte wie sie (den kleinen Ausbruch am Anfang einmal ausgeklammert). Sie ist mir sehr früh schon sympathisch gewesen und ich konnte sie gut nachvollziehen, dadurch hatte ich schnell einen guten Draht zu ihr. Ich konnte eigentlich fast jede ihrer Entscheidungen so gut nachvollziehen und egal wie naiv sie das ein oder andere Mal auch sein mochte. Ich bin sehr gespannt, ob und wie sie sich im Laufe der nächsten Bände weiterentwickelt. Dadurch, dass Clear keine Erinnerungen an ihr altes Leben hat begleitet man sie auf einer Reise der Selbstfindung was wirklich spannend ist.  

Aber man merkt dennoch wie sehr ihr die ganze Situation zu schaffen macht. Denn irgendwas scheint anders an ihr zu sein. Sie ist der allererste Todesengel mit blonden statt schwarzen Haaren, aber ist das alles vielleicht einfach nur ein Zufall?

Auch wenn ich eigentlich fast jeden Charakter sehr sympathisch fand, ist und bleibt Ease mein liebster Charakter. Er ist der Leiter der Todesengel und tut alles für die Menschen. Die Menschen und seine Kollegen stehen für ihn an erster Stelle und damit vergisst er gerne sich selbst. Den Grund, warum man gestorben ist, erfährt man erst im dritten Semester und seitdem er den Grund kennt, scheint Ease wie verändert. Und dann taucht Clear auf und in London passieren immer seltsamere Dinge.

Wet, Tune und Black sind die anderen drei Todesengel und jeder der drei hat seine ganz eigenen Art. Tune ist recht kalt und nicht so gesprächig wie ihre Todesengelkollegin Wet. Wet ist einfach ein so aufgewecktes und freundliches Mädchen, dass man sie einfach sofort in ihr Herz schließen muss. Sie ist eine tolle Freundin. Und dann ist da noch Black, der oft tut als würde ihn vieles nicht interessieren aber der wohl aufmerksamste Engel von allen ist. Ich musste wegen ihm des Öfteren schmunzeln und seine Art ist einfach toll.

Das Setting fand ich von Anfang an wirklich großartig. Allein die Idee, dass sich das Hauptquartier der Engel Englands über einem Museum befindet, fand ich einfach genial. Die Akademie befindet sich in einem der berühmtesten Museen Londons: der National Gallery. Durch eine, für die Menschen unsichtbare Treppe, gelangt man in die weitläufige Akademie. Mit einer besonderen Macht wird der Eingang zur Akademie gut beschützt und nur Übersinnliche ab einem gewissen Stadium können durch diesen Schutz schauen und den Eingang finden. Von einer Balustrade können die Engel auf das Treiben der Menschen unter ihnen blicken.

Die Böden der Akademie bestehen aus wunderschönem Holz, die sich hüfthohen Wandvertäfelungen anschließen. Außerdem sind die Flure sehr breit und hoch, sodass alles gemütlich erschien, zumindest wenn man nach der Protagonistin Clear geht. An den Wänden befinden sich uralte und riesengroße Gemälde und jede der unzähligen Türen wird von zwei marmornen Säulen flankiert. Durch laternenähnliche Lampen hat Clear das Gefühl, sich in einem Herrenhaus zu befinden und nicht durch Gänge zu laufen in denen es fast so zu geht wie in einem Bahnhof (ebenfalls laut Clear).
Ich finde die Idee – dass sich über einem wichtigen und gut besuchten Museum eine Akademie für Engel befindet – einfach genial. Beim Lesen kann ich mir alles so gut vorstellen und habe das Gefühl, wirklich durch die Gänge zu laufen und Clear zu begleiten.

Der Schreibstil war sehr angenehm, flüssig und detailliert. Ich hatte das Gefühl nur so durch die Seiten zu fliegen und die anfängliche Befürchtung, dass ich durch das Genre nicht so gut durchkommen würde, war total falsch. Das Buch habe ich in einer kleinen Leserunde gelesen und musste mich wirklich zügeln die Geschichte nicht gleich in einem Rutsch zu lesen.

Anfangs wurde viel erklärt und beschrieben, aber dennoch hatte ich nie das Gefühl, dass es zu viel war oder langweilig geworden wäre, weil alles einfach sehr interessant war.

Was mit ebenfalls sehr gefallen hat war, dass wir nicht nur Kapitel aus der Sicht von Clear hatten, sondern auch von anderen Engeln, so hat man in viele Situationen einen anderen Blickwinkel bekommen, hat aber auch andere Engel besser kennenlernen können.

Am Ende wurde es einfach noch richtig spannend und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich freue mich jetzt schon sehr auf den nächsten Band der „Federn über London“-Reihe, da Band 1 wirklich fies endet und ich am liebsten sofort wissen wollte, wie es weitergeht.

Fazit:

„Federn über London“ hat mir einige spannende und interessante Lesestunden beschert. Der Schreibstil war sehr angenehm und ich hatte das Gefühl nur so durch die Seiten zu fliegen.  

Was mich wohl am meisten überzeugen konnte war das Setting, das mich gleich von Anfang an überzeugen konnte. Ich finde die Idee mit der Akademie in dem Museum einfach genial. Ich konnte mir alles so gut vorstellen als würde ich selbst durch die Gänge der Akademie laufen.

Aber auch die Charaktere mochte ich sehr, vor allem, aber Ease ist mir schnell ans Herz gewachsen. Und dann wäre da natürlich noch Zerus über den ich gar nicht allzu viel verraten möchte außer, dass er in meinen Augen das mit Abstand süßeste Geschöpf dieses Buches war.

„Federn über London – Erwachen“ ist ein wirklich spannendes und interessantes Buch über Engel mit einem genialen Setting, sympathischen Charakteren und einem angenehmen Schreibstil, dass ich nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Danke liebe Sabine für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

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