Rezension zu „Hunt me 3“

Rezensionsexemplar

Informationen:

Titel: Hunt Me – Mr. Own your heart

Autorin: Laura Winter

Verlag: Selfpublishing

Genre: Liebesroman

Erschienen: 26.10.2019

Preis: E-Book 2,99€

Seitenanzahl: 308

Das Cover:

Ich liebe die Schriftfarbe des Covers! Die drei Cover passen so gut zueinander und stechen aus der Menge an Cover heraus, wie ich finde. Sie sind recht simple, aber durch die Schrift und die Farbe machen sie es zu etwas besonderem.

Der Klappentext:

Er spielt mit deinem Herz. Und deinem Körper.

Wer gedacht hat, dass Blake und Hunter sich schon irgendwie zusammenraufen,
den Angreifer zur Strecke bringen und am Ende glücklich werden – täuscht sich vielleicht!
Im dritten und finalen Band der Trilogie schlägt der Angreifer erneut zu – doch Blake kann sich verteidigen.
Glaubt sie.
Nachdem Phil ein noch viel schrecklicheres Geheimnis offenbart, wird Blakes hart erarbeiteter Lebenstraum vernichtet …
Weit weg von Quantico glaubt sie, ein neues Leben beginnen zu können …
Aber die Schatten ihrer Vergangenheit jagen sie, und nur einer kann sie jetzt noch retten!

Meine Meinung:

Nachdem ich Band 2 „Hunt Me – Mr. Win your heart“ in Rekordzeit verschlungen habe, musste ich sofort weiterlesen. Was mir in Band 3 sehr gefallen hat war, dass man sofort wieder in der Geschichte war, durch Kapitel die drei Tage vor dem Ende von Band 2 spielten. Ich war wieder komplett in der Geschichte drinnen und habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen.

Das Buch war anders, als seine Vorgänger und ich liebte es.

Blake wird erneut von dem Angreifer bedroht, er zielt mit einer Waffe auf sie und dennoch zögert er, sie zu erschießen. Ihr ist sofort klar, dass der Mörder ihres Vaters vor ihr steht und da sie die einzige scheint, die ihn damals ohne Maske gesehen hat, ist sie eine potenzielle Gefahr für den Serienmörder. Sie ist auf sich allein gestellt und muss kämpfen, sie muss um ihr Leben kämpfen. Es scheint aussichtslos, doch sie kann ihn aus der Turnhalle, in der er sie überrascht hat, locken. Doch sie kann kaum mehr laufen, so ausgelaugt ist sie. Er ist ihr kräftemäßig deutlich überlegen, doch dann taucht Hunter auf und kämpft mit ihm. Und dieser Kampf ändert einfach alles, denn Hunter hat durch den Kampf eine Vermutung wer der Mörder sein könnte. Wenn ihre Vermutung stimmt und sie macht Sinn, dass müssen Blake und Hunter eingestehen, dann schwebt nicht nur Blake in Lebensgefahr. Sie müssen den Täter stellen, doch dafür gibt es anscheinend nur eine Möglichkeit, und die würde alles ändern.

Hunter ist schnell zu einem wahren Bookboyfriend für mich geworden. Er ist einfach unglaublich sympathisch, zumindest wenn er das zulässt, ansonsten ist er kalt und lässt seine Mauer, die er um sich gebaut hat, nicht bröckeln. Er beschützt Blake mit allem was er hat, auch wenn das bedeutet ihr Vertrauen verlieren zu können. Ich war kurz davor Hunter zu hassen, als ich ahnte was er vorhat, doch ich konnte es einfach nicht. Außerdem ist er einfach viel zu nett zu Blake.

Blake musste in diesem Band viel leiden und es war wieder eine Achterbahn der Gefühle. Ich habe mich mit ihr gefreut und mit ihr gelitten, viel gelitten. Sie muss unglaublich viel durchstehen. Denn sie muss nicht nur ihren Traum hinter sich lassen. Und dann wäre da noch Hunter, der sie beschützen möchte und dafür alles aufs Spiel setzt.

Hannah, Blakes beste Freundin, die extra einen Job in Quantico angenommen hat, um bei ihrer besten Freundin zu sein, erlebt auch ihr kleines Abenteuer. Denn ihr Chef ist ausgerechnet Dr. Channing Oak, ein attraktiver Arzt. Mir hat das sehr gefallen, dass es auch Kapitel aus Hannah Sicht gab und sie ihre Geschichte in dem Buch bekommen hat, denn sie hat es mehr als verdient. Sie ist eine sehr liebenswerte und leicht verrückte beste Freundin.

Ich liebe die Diversität, die Laura Winter in ihre Bücher steckt. Hannah ist dunkelhäutig und Abby, eine Mitstreiterin von Blake, ist lesbisch. Es gibt viel zu wenig Diversität in Büchern und deshalb finde ich das sehr wichtig und großartig.

Mit dem Kontrast am Ende habe ich tatsächlich nicht gerechnet. Am Anfang von Band 1 hatte ich eine ganze andere Idee für das große Finale, aber ich bin sehr froh, dass es dann doch ganz anders wurde. Am Ende wurde es noch einmal unglaublich spannend und ich hatte wirklich Angst, dass das Buch eine andere Wendung nehmen könnte. Aber dieses Ende war großartig, es passte zur Geschichte und es war ein mehr als gelungenes Ende für Hunter, Blake, Channing und Hannah. Sie hatten das Ende verdient!

Allerdings war ich auch ziemlich niedergeschlagen, als die Reihe dann wirklich zu Ende ging. Mit den Charakteren habe ich so gelitten und gelacht und auf einmal war es vorbei. Ich wollte nicht, dass das alles endete und ich nie mehr von ihren hören würde. Am liebsten würde ich zu jedem weiteren Charakter aus der Geschichte ein eigenes Buch, am besten eine eigene Reihe, nur damit ich sie nicht loslassen muss.

Fazit:

Es war eine fantastische Reihe, die ich nicht aus der Hand legen konnte. Sie ist leidenschaftlich und unglaublich spannend und einfach so ganz anders. Ich liebe die Charaktere und das Setting und allgemein die Atmosphäre, die Laura Winter erzeugt hat. Außerdem ist der Schreibstil der Autorin wirklich flüssig und bildhaft – ich liebe ihn!

Mit „Hunt Me – Mr. Own your heart” endetet eine prickelnde und spannende Reihe, die ich nicht mehr aus der Hand legen konnte und eine Achterbahnfahrt der Gefühle war. Ich habe die Charaktere in mein Herz geschlossen und sie alle haben ein grandioses Finale bekommen.

5⭐️ von 5⭐️

Vielen Dank liebe Laura für das Rezensionsexemplar. Dies hat hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

Rezension zu „Hunt me 2“

Rezensionsexemplar

Informationen:

Titel: Hunt Me – Mr. Win your heart

Autorin: Laura Winter

Verlag: Selfpublishing

Genre: Liebesroman

Erschienen: 06.09.2019

Preis: E-Book 2,99€

Seitenanzahl: 269

Das Cover:

Auch wenn das Cover zu Band 1 „Hunt Me- Mr. Play with your heart” mein Favorit ist, mag ich dieses Cover auch sehr, da es auch gut zu den anderen Covern aus der Reihe passt. Einerseits ist das Cover recht schlicht, andererseits fällt es dennoch auf durch die Farbe und die Schrift.

Der Klappentext:

Er spielt mit deinem Herz. Und deinem Körper.

In Quantico ist die Hölle los!
Und Blake muss erneut dem Mann gegenüber stehen, der sie töten will!
Aber nicht nur ihre Mitstreiter halten Blake auf Trab, auch Hunter lässt sich immer etwas neues einfallen, um Blake zu überraschen …

Heiße Szenen gemischt mit Spannung, Witz und einer knackig erzählten Story, die im zweiten Band fortgeführt wird.

Meine Meinung:

Ich habe mich unglaublich auf dieses Buch gefreut, da Band 1 „Hunt Me – Mr. Play with your heart“, den ich sehr mochte, mit einem fiesen Cliffhanger endete. Am Anfang beziehungsweise in den ersten fünfzehn Seiten hatte ich leichte Schwierigkeiten in das Buch zu kommen, da ich nicht mehr genau wusste, wie Band 1 endete. Vielleicht hätte man die letzten Seiten noch einmal an den Anfang von Band 2 setzen können oder einen Flashback einbauen können, damit man wieder weiß wie der erste Band endete.

Ich tauchte sofort wieder in die Welt von Hunter und Blake in Quantico ein und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Seiten flogen nur so dahin.

Das Training für die FBI-Ausbildung in Quantico ist alles andere als leicht und zerrt an den Kräften aller. Und dann wäre da noch der vermummte Mann, der es anscheinend auf Blake abgesehen hat. Er möchte sie töten das steht fest, doch hat das alles mit dem Mord an ihrem Vater zu tun, bei dem sie den Täter damals ohne Maske gesehen hat?

Das harte Training, ein Mann, der es auf sie abgesehen hat und dann wäre da auch noch ihr Ausbilder Hunter. Nach dem Ende von Band 1 weiß Blake, dass da noch viel mehr ist, das Hunter belastet als nur ihr gemeinsames Trauma. Sie versucht ihm seine Planeten, die auf seinen Schultern lasten, zu nehmen, doch Hunter bleibt sturköpfig. Er bleibt distanziert doch Blake merkt, dass sich in kürzester Zeit zwischen den Beiden etwas angebahnt hat, das vor allem Hunter auf keinen Fall zulassen will.

Blake ist eine unglaublich mutige und starke Protagonistin, die für ihre Ziele und Träume kämpft. Sie ist humorvoll und offen, doch in ihr schlummert Wut und Trauer, die mir ihrer Vergangenheit zu tun hat. Sie ist für alle da und möchte den anderen helfen besser zu werden was die Ausbildung betrifft.

Hunter, der sich sofort in mein Herz geschlichen hat, ist verschlossen, hart und möchte die Kriege mit sich selbst ausmachen. Aber hinter der Riesen Mauer, die er aufgebaut hat, versteckt sich ein verletztes Herz und eine gute Seele. Auch wenn er oft unnahbar wirkt ist er doch unglaublich sympathisch. Er würde alles für die Menschen, die er liebt, tun, um sie zu beschützen. Genau aus diesen Gründen und noch tausend weiteren ist er für mich ein wahrer Bookboyfriend und einfach zum Gernhaben.

Die Geschichte ist durch die Ausbildung in Quantico so ganz anders und macht sie für mich zu etwas besonderem. Ich mag Liebesromane, die kriminalistisch sind und das ist diese Reihe definitiv, aber sie ist auch so viel mehr.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und bildlich, dadurch bin ich nur so durch die Seiten geflogen und habe gar nicht mitbekommen, wie schnell die Zeit vergangen ist. Ich mag ihren Schreibstil wirklich sehr! Ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen, weil es so spannend und leidenschaftlich war und ich einfach wissen musste, wie es weitergeht. „Nur noch ein Kapitel“ und auf einmal war das Buch zu Ende.

In diesem Band erfährt man mehr über die Charaktere, die Vergangenheit und es ist wieder unglaublich spannend. Ich habe sehr mit Blake und Hunter gelitten und eine Achterbahn der Gefühle mit ihnen erlebt.

Aber nicht nur die Protagonisten waren liebenswert, auch die Nebencharaktere waren alle unglaublich sympathisch. Vor allem aber Dr. Channing Oak und Hannah, die beste Freundin von Blake, die Autorin ist, mochte ich sehr.

Fazit:

Das war ein mehr als gelungener zweiter Band, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich habe mich noch einmal mehr in die Charaktere und die Geschichte verliebt. Auf Band 3, das Ende der Hunt Me-Trilogie, freue ich mich sehr, auch wenn damit dann die Geschichte rund um Quantico endet und ich das eigentlich gar nicht möchte.

„Hunt Me – Mr. Win your heart” ist ein gelungener zweiter Band, mit einer Prise Humor, großartigen Charakteren und einer tollen Atmosphäre. Spannung trifft auf Leidenschaft.

5⭐️ von 5⭐️

Vielen Dank liebe Laura für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

Rezension zu „Friday Mornings“

Rezensionsexemplar

Informationen:

Titel: Friday Mornings – Augenblicke mit dir

Autorin: Cassidy Davis

Verlag: Selfpublishing

Genre: Liebesroman

Preis: 11,73€

Erschienen: 25.08.2020

Seitenanzahl: 342

Das Cover:

Ich mag es sehr, da es einen meiner liebsten Momente im Buch zeigt. Das Cover passt aber auch sehr gut zu Band 1 „Friday Nights“. Auch wenn ich Menschen auf Covern nicht so ganz mag, gefällt mir dieses Cover wirklich gut.

Der Klappentext:

Ich musste einen Teil meiner Seele verkaufen, um den anderen zu retten.

Ich weiß, wer sie ist. Ich kenne ihre gesamte Lebensgeschichte. All ihre Geheimnisse. Jeden Freitagmorgen gehe ich in ihre Buchhandlung und schaffe es nicht, den letzten Schritt zu tun – ihr näher zu kommen, als ich sollte.
Ich spüre, dass zwischen uns etwas ist, was dort nicht sein sollte. Eine Anziehung, ein Gefühl, eine Gefahr.
Vor einem Jahr habe ich meinem Leben in New York den Rücken gekehrt, um mit meiner Vergangenheit abzuschließen und ein neues Leben zu beginnen. Manche Dinge lassen einen aber niemals los und sie ist die letzte Verbindung, die ich zu etwas habe, das mir fast mehr bedeutet, als mein eigenes Leben.
Schuld und Wiedergutmachung.
Leidenschaft und Feuer.
Und eine Entscheidung, die ich treffen muss.
Aber darf man trotz unbarmherziger Geister aus der Vergangenheit auf Vergebung hoffen?

Dies ist der finale Teil der Friday-Love-Reihe. Das Lesen in chronologischer Reihenfolge wird empfohlen.

Meine Meinung:

Band 1 „Friday Nights – Nächte mit dir” hat mir sehr gefallen, vor allem die Krimielemente. Aber auf diesen Band habe ich mich ein bisschen mehr gefreut, da die Protagonistin Jen in einer kleinen Buchhandlung arbeitet.

Friday Mornings fängt schon sehr spannend an und man erfährt, wie alles zu allem gekommen ist. Bennett, den man unter dem Namen Elliott aus „Friday Nights – Nächte mit dir“ kennt, lebt unter einer neuen Identität mit Izzy in einer kleinen Stadt. Das 15-jährige Mädchen Izzy lebt ebenso unter einer falschen Identität und als Tochter von Bennett dort. Ihr Vater sitzt seit vielen Jahren im Gefängnis und Bennett sollte sie im Gegenzug zu einer neuen Identität bei sich aufnehmen.

Jeden Freitagmorgen besucht Bennett eine kleine süße Buchhandlung und kauft Izzy ein Buch. Allerdings kauft er immer nur pseudomäßig dort etwas ein, denn Jen, die in der Buchhandlung arbeitet, hat seine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Jen geht davon aus, dass er erst hergezogen ist und das alles zufällig passiert ist, doch Bennett kennt sie. Kennt ihre Familie, kennt ihre Lebensgeschichte und weiß, dass sie eine kleine Tochter hat und alleinerziehend ist. Denn sie ist die einzige Verbindung zu seiner Vergangenheit, die er einfach nicht loslassen kann, genauso wenig wie dieser eine Gegenstand.

Bennett war mir von Anfang an sympathisch, er hat eine dunkle Vergangenheit und dennoch konnte ich seine Wut und Verzweiflung verstehen. Er möchte sich rächen, denn in seinen Augen hat die Behörde versagt, also hat er es selbst in die Hand genommen. Aber jetzt, mit seiner neuen Identität, hat er seine Vergangenheit hinter sich gelassen. Er kümmert sich rührend um Izzy und versucht alles, damit sie ein besseres Leben führen kann als sie es früher führen musste. Bennett möchte, dass sie nicht allein ist und dass sie weiß, dass immer jemand für sie da ist. Dafür geht er auch kein Risiko ein, damit sie in der Stadt bleiben können, denn Jen fühlt sich wohl und hat sogar schon einige Freunde gefunden. Deshalb darf er Jen auch nicht um ein Date bitte, auch wenn er es wollen würde.

Auch Jen habe ich sofort in mein Herz geschlossen, sie hat eine Liebe für Bücher und fürs Malen. Sie ist alleinerziehend und liebt ihre kleine Tochter Carly sehr und versucht für sie immer stark zu sein. Ich musste sie einfach gernhaben, außerdem habe ich sehr mit ihr im Buch gelitten.

Das Buch hatte wieder diesen Krimi-Faktor, den ich auch schon in Band 1 einfach großartig fand. Ich hoffe sehr, dass Cassidy Davis noch mehr kriminalistische Liebesromane schreibt.

Die Protagonisten waren wirklich toll und auch alle Nebencharaktere habe ich sehr gemocht, vor allem aber Izzy und Carly und natürlich Kalina, die eine wundervolle beste Freundin für Jen ist. Was mir an diesem Buch sehr gefallen hat, war der extra lange Epilog. Ich frage mich oft wie das Leben der Charaktere weitergeht, wie geht es mit den Nebencharakteren weiter? Welchen Problemen müssen sie sich noch stellen? Und das wird in 70 Seiten Epilog aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Das hat mir unheimlich gut gefallen.

Ein oder zwei Aussagen in dem Buch fand ich etwas ungünstig gewählt beziehungsweise geschrieben. Und im Nachhinein hat mir irgendeine Kleinigkeit gefehlt, vielleicht waren mir manche Reaktionen zu unrealistisch, aber ganz genau kann ich es auch nicht benennen.

Der Schreibstil der Autorin war wieder sehr fesselnd und ich habe das Buch in einem Rutsch verschlungen und war total in der Welt von Bennett und Jen gefangen.

Fazit:

Das Buch war spannend durch den Krimianteil, den ich wirklich sehr mochte, da es die Geschichte so anders gemacht hat. Sie hebt sich von anderen Liebesgeschichten ab und das hat mir gefallen. Die Charaktere waren alle sympathisch und gut ausgearbeitet, egal wie selten sie auch vorkamen.

Cassidy Davis hat mit „Friday Mornings – Augenblicke mit dir” ein wundervolles Finale geschrieben, das ich nicht aus der Hand legen konnte.

Rezension zu „Bellatrix“

Rezensionsexemplar

Informationen:

Titel: Bellatrix – Milch und Blut

Autorin: Alma Eggers

Verlag: Wreaders Verlag

Genre: Science-Fiction (Fantasy)

Preis: 17,50€

Erschienen: 01.03.2020

Seitenanzahl: 474

Das Cover:

Eigentlich mag ich Menschen nicht so gerne auf dem Cover, aber hier passt es einfach sehr gut zu dem Genre und der Geschichte. Vor allem durch das Rot sticht es aus der Masse heraus.

Der Klappentext:

„Hörst du die Schreie?“, flüsterte sie. „Das sind die Menschenkinder, Hannibal.“

16 Jahre nach dem Untergang liegt Berlin in Schutt und Asche. Die Rhozaren, jenes fremde Volk einer anderen Welt, sind in die unsere eingedrungen, haben Leben ausgelöscht und neues erschaffen. Sie stehlen Menschenkinder, foltern sie in ihren schwarzen Palästen. Bellatrix, eines dieser Kinder, kann fliehen und findet sich auf den dunklen Straßen der einst so prachtvollen Stadt Berlin wieder. Dort schließt sie sich einer Bewegung an, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Kinder in den Palästen zu retten. Doch weiß niemand von ihnen, gegen welche Fremde sie aufbegehren und dass in den Seelen dieser verlorenen Kinder eine Kraft schlummert, die alle Welten zerstören kann.

Meine Meinung:

Ich habe mich sehr auf die Geschichte gefreut, da ich aus diesem Genre bisher noch nie etwas gelesen hatte und der Klappentext mehr als vielversprechend klang.

Leider hatte ich einige Probleme in das Buch reinzukommen, da der Schreibstil anders war, nicht so leicht und locker, sondern anspruchsvoller, was allerdings auch gut zu der Geschichte und dem Genre passte. Ich habe für die ersten 150 Seiten ziemlich lange gebraucht und musste mich immer wieder aufraffen weiterzulesen. Die weiteren 320 Seiten habe ich dann aber schneller gelesen, da ich zu dem Zeitpunkt ein besseres Gefühl für den Schreibstil, die Charaktere und die Welt hatte.

Aber nicht nur der Schreibstil war komplexer, sondern auch die Welt in der Bellatrix spielt. Berlin in der Zukunft ist gespalten und zerstört. Rhozaren, Geschöpfe aus einer anderen Welt, sind in die Großstadt eingedrungen, töten Menschen und halten Menschen im schwarzen Palast gefangen und foltern die Menschenkinder dort. Bellatrix, eines dieser Kinder, deren Schreie man hören kann, kann fliehen. Sie ist eine verlorene Seele und das macht sie zu etwas Wertvollem und Besonderem. Außerdem ist sie eine Halbblüterin, sie ist Halb-Rhozarin und Halb-Mensch. Der Nebel, der aus jeder ihrer Poren kriecht, ist dagegen ziemlich gefährlich.

Bellatrix, das 16-jährige Mädchen, schließt sich einer kleinen Truppe aus vier weiteren Menschen und einem Halbblüter namens Hannibal an. Sie alle möchten aus unterschiedlichsten Gründen die Kinder aus den Fängen des schwarzen Palasts retten.

Mit Bellatrix wurde ich nie so ganz warm, da ich nie wusste was sie als nächstes machen würde. Ihre Handlungen konnte ich nicht immer nachvollziehen, weil man nie richtig wusste was gerade in ihr vorging. Sie steckte immer voller Überraschungen. Sie hatte unglaublich viel durchmachen müssen und wirkte oft viel älter, als sie eigentlich war.

Man erfährt über die ganzen Charaktere, egal ob Nebencharakter oder Protagonist, ziemlich wenig. Niemand hieß mehr so wie früher und von nur ganz wenigen, eher unbedeutenden erfährt man ihren früheren oder ganzen Namen. Das Alter, der alte Name, die Familie, die Herkunft, all das erfährt man kaum und so wirkten die Charaktere oft etwas unnahbar, wobei das ganze sicher alles seinen Sinn hat.

Die Welt, in der Bellatrix spielt, ist ziemlich kaputt. Das Lustviertel z.B. hatte ich mir zertrümmert, grau und trist vorgestellt und voller viereckiger Betonbauten.  Und nur einmal wird erwähnt, dass das Viertel bunt sei. Die Autorin hatte in ihrer Instagram-story aber auch einmal ein Bild aus dem Viertel gezeigt, wie sie sich das Viertel vorstellen würde und dort war es bunt und leuchtend.

Ich glaube die Autorin hat eine wirklich gute und interessante Welt erschaffen, allerdings kam vieles bei mir nicht so an, was ich sehr schade finde, da der Plot wirklich ein großes Potenzial hat. Teilweise tauchten Figuren für einen Sekundenbruchteil auf und wurden dann in der Szene nicht weiter erwähnt, wobei sie eigentlich dabei waren. Ich hatte dabei das Gefühl, dass die Namen vertauscht wurden, da die Figur in einer kompletten Szene nur ein einziges Mal genannt wurde, aber eigentlich von der Situation im Nachhinein gar nichts wusste. Leider ist das aber nicht nur einmal vorgekommen und das hat mich immer wieder aus dem Fluss gerissen, wenn ich einmal drinnen war.

Die Perspektiven wechselten teilweise mitten im Kapitel, was mich mehr als einmal verwirrte, bis ich bemerkte, dass es nicht mehr die Perspektive des Charakters von eben war, sondern jemand anders. Auch in neuen Kapiteln habe ich manchmal gefragt in welcher Sicht ich mich befinde und ob in der Vergangenheit oder Gegenwart. Vielleicht könnte man den Namen des Charakters, aus der das Kapitel geschrieben wurde, einfach an den Anfang des Kapitels schreiben. Oder, wenn das Kapitel aus der Vergangenheit geschrieben wurde, dass man dies auch an den Kapitelanfang schreiben würde. Mir persönlich hätte das an einigen Stellen geholfen.

Viele Fragen bleiben am Ende des Buches, welches mich etwas verwirrt zurückgelassen hat, offen. Es kamen immer mehr Fragen dazu und kaum eine wurde im Laufe des Buches beantwortet, deshalb bin ich dennoch sehr auf den 2ten Band der Reihe gespannt, ob sich meine Fragen klären. Vor allem den Sinn hinter dem Plan für die Schlachten, ich kenne das Ziel des Planes aber noch nicht den Sinn der Handlungen für die Schlachten. Ich hoffe das klärt sich in Band 2.

Die Story hat mich zum Ende hin dann doch noch packen können und ich wurde auch mir der Geschichte wärmer, was mich sehr gefreut hat.

Fazit:

Toller Schreibstil, auch wenn ich anfangs damit Probleme hatte wurde er für mich spätestens nach 150 Seiten besser und ich wurde auch mit der Geschichte, der Welt und den Charakteren warm.

Den Plot zu „Bellatrix“ finde ich richtig gut, da ich so etwas in der Art noch nie gelesen habe, allerdings denke ich, dass das Potenzial nicht ganz ausgeschöpft wurde. Teilweise hatte ich einfach ganz andere Vorstellungen von z.B. den Vierteln als die Autorin und das ist leider ziemlich schade.

Das Buch an sich war, trotz der Kritikpunkte aber sehr spannend und anders und vor allem im letzten Drittel konnte mich die Geschichte packen.

Alma Eggers hat mit „Bellatrix – Milch und Blut“ eine Geschichte geschrieben mit einem spannenden Plot, mit viel Potenzial.

3⭐️ von 5⭐️

Danke liebe Alma für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

Rezension zu „Das Buch vom Antirassismus“

Rezensionsexemplar

Informationen:

Titel: Das Buch vom Antirassismus – 20 Lektionen, um Rassismus zu verstehen und zu bekämpfen

Autorin: Tiffany Jewell

Verlag: Zuckersüß Verlag

Genre: Sachbuch

Erschienen: wieder verfügbar ab dem 16.11.2020

Preis: 24,90€

Seitenanzahl: 166

Das Cover:

Wow! Ich finde es ist ein absoluter Traum. Ich habe mich sofort in das Cover verliebt. Man weiß sofort um was es in dem Buch geht und dann war mir schnell klar: Ich brauche dieses Buch.

Der Klappentext:

Was ist Rassismus? Woher kommt er? Warum existiert er?

Und die wichtigste Frage von allen: Was kann ich dagegen tun?

In diesem außergewöhnlichen Buch für junge Erwachsene führt die Autorin Tiffany Jewell ihre Leserinnen und Leser in 20 Kapiteln und Übungen durch die Geschichte des Rassismus, erklärt Hintergründe und Missverständnisse und gibt die Werkzeuge an die Hand, um eine Gesellschaft frei von Rassismus, Ausgrenzung und Hass zu kämpfen.

Meine Meinung:

Rassismus ist leider ein immerwährendes aktuelles Thema und vor allem nach dem Mord an George Floyd wusste ich, es reicht nicht nur nicht Rassist zu sein. Und deshalb habe ich mich so sehr auf dieses Buch gefreut, da es einfach mehr als vielversprechend klang.

Beim Lesen habe ich mich die ganze Zeit geschämt Weiß zu sein und das sollte nicht so sein müssen. Die Hautfarbe sollte nichts an dem Verhalten der Menschen gegenüber BIPoC ändern, aber das tut es leider und das zeigt das Buch mehr als deutlich.

Wie entstand eigentlich Rassismus? Was ist Rassismus? Und was kann ich dagegen tun? Diese und noch viele weitere Fragen beantwortet das Buch.

Was mir von Anfang an sehr gefallen hat war, dass die Autorin Namen nennt. Ich finde es wichtig, dass BIPoC nicht in Vergessenheit geraten und für ihre Taten und unschuldigen Tode nicht vergessen werden. Es ist so erschreckend, dass schon kleine Kinder für ihre Hautfarbe verurteilt werden und in eine Schublade gesteckt werden.

Ich habe mir viel markiert und bin so froh, dass ich dieses Buch gelesen habe, denn es ist wirklich wichtig und kann es wirklich jedem empfehlen beziehungsweise sollte es meiner Meinung nach jeder lesen. Denn man wird nicht nur über den Rassismus aufgeklärt, sondern man bekommt auch 20 Lektionen mit auf dem Weg, was man aktiv dagegen machen kann. Wie man ein Antirassist sein kann. Und die ganzen Tipps (zusammengefasst auf den Seiten 128-131) sind wirklich sehr hilfreich.

Ich habe für mich selbst unglaublich viel gelernt und auch sehr viel aus dem Buch und der Tipps der Autorin mitgenommen. Was ich auch richtig gut finde ist, dass es hinten im Verzeichnis eine Liste mit weiteren Büchern zu dem Thema gibt.

Es ist einfach erschreckend was BIPoC durchmachen müssen und was ihnen widerfährt.

Fazit:

Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der sich mit dem Thema Rassismus beschäftigen will und wissen will, was man aktiv dagegen tun kann. Sehr informativ und wichtig! Das Thema ist immerwährend aktuell und man sollte sich informieren, vor allem als Teil der Dominaten Kultur informieren, damit wir anderen ihre Vorurteile gegenüber BIPoC nehmen.

Tiffany Jewell hat mit „Das Buch vom Antirassismus“ ein Buch geschrieben, dass jeder lesen sollte, da es wichtige Themen behandelt, über das jeder informiert sein sollte.

5⭐️ von 5⭐️

Vielen Dank an den Zuckersüß-Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

Rezension zu „Vom Maskenball zum Maskenfall“

Rezensionsexemplar

Informationen:

Titel: Vom Maskenball zum Maskenfall

Autorin: Mica Bara

Verlag: Wreaders Verlag

Genre: Poesie und Prosa

Erschienen: 01.11.2020

Preis: 8,00€

Seitenanzahl: 110

Das Cover:

Es passt fantastisch zum Titel und mich persönlich spricht es auch richtig an. Ich finde die Zeichnungen der Masken sehr besonders und das mag ich an dem Cover so.

Der Klappentext:

»Wie sich unser Selbst tröstend, mantelsgleich um unsere Schultern legt
und Relikte jeder Lüge aus unserem Bewusstsein fegt.
Ja! So wird es sein.
Nach dem Maskenball.«

… und wer wirst du sein, nach dem Maskenball?

Meine Meinung:

Das erste Buch der Autorin „Von Wahrheit zu Wahrheit“ hat mir damals sehr gefallen und umso mehr habe ich mich gefreut, als ich mitbekommen habe, dass ein weiters Buch der Autorin veröffentlicht wird.

Das Buch wurde in fünf thematisch passende Teile unterteilt:

„Wölfe im Schafspelz oder vom Werden und Sein“, „Postmoderne Großstadtmenschen in der Präcoronalen Ära“, „Das Damals im Jetzt“, „Die Zukunft im Jetzt“ und „Corona-Blues“

Manchmal hatte ich das Gefühl, dass die Sprache ein wenig höher war, ich wusste dadurch oft nicht direkt, was das Wort bedeutete und bin daran hängen geblieben und aus dem Fluss der Poesie gerutscht. Einige wenige Worte habe ich nachschauen müssen, da ich nur so wusste, was die Autorin mir damit sagen wollte beziehungsweise was sie bedeuteten, da ich sie davor noch nie gehört oder gelesen hatte.

Es waren viele interessante Themen in dem Buch und vor allem die Worte zum Thema „Corona-Blues“ fand ich sehr interessant, da das ganze natürlich ein mehr als aktuelles Thema ist.

Ich hatte leider öfter meine Probleme und wusste nicht, was mir die Autorin mit dem ein oder anderen Gedicht sagen wollte, was ich unglaublich schade fand. Vielleicht war es einfach nicht die richtige Zeit für das Buch oder nicht die richtige Stimmung, dass kann bei Poesie und Prosa öfter vorkommen und das ist auch okay.

Andere Texte dagegen mochte ich sehr und habe sie mir auch markiert, um sie öfter durchlesen zu können. Die Themen, die die Autorin in diesem Werk behandelt hat, fand ich sehr interessant und wichtig.

Ich werde das Buch auf jeden Fall noch einmal lesen und ich denke, dann werde ich verstehen, was die Autorin Mica Bara mit ihren Worten ausdrücken möchte.

Fazit:

Ich habe das Buch genossen, auch wenn ich nicht immer wusste, was die Autorin mit ihren Worten meinte, aber ich denke, dass sich dies zu einem späteren Zeitpunkt ändern wird. Außerdem würde ich mich sehr über einen weiteren Band der Autorin freuen.

Mica Bara hat mit „Vom Maskenball zum Maskenfall“ ein schönes Poesie und Prosa Buch geschrieben, dass interessante und wichtige Themen enthält.

3⭐️ von 5⭐️

Vielen Dank liebe Mica für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

Rezension zu „Happier“

Rezensionsexemplar

Informationen:

Titel: Happier

Autorin: Caro Lune

Verlag: Wreaders Verlag

Genre: Romance

Erschienen: 15.10.2020

Preis: 13,50€

Seitenanzahl: 266

Das Cover:

Ich war von Anfang an ganz vernarrt in das Cover. Ich mag die Art von Zeichnungen sowieso unglaublich gerne, habe sie aber noch nie zuvor auf einem Cover gesehen, allerdings passt es gut. Sehr gelungen!

Der Klappentext:

»Wir waren beste Freunde. Wir taten alles gemeinsam. Jetzt lag das Universum zwischen uns und mit jeder Sekunde, in der es sich ausbreitete, entfernten wir uns weiter voneinander.«

Marny und Dan sind unzertrennlich.
Sie kennen sich von klein auf und gehen seitdem durch dick und dünn.

Doch nach einer spontanen Nacht- und Nebelaktion ist nichts mehr wie zuvor.
Aus besten Freunden werden plötzlich Fremde.

Während Marny die Schuld bei sich sucht,
entfernt sich Dan immer weiter von ihr und behält sein Geheimnis für sich …

Eine Geschichte über die Spuren, die Freunde im Herzen hinterlassen.
Über die Menschen, die uns glücklicher machen.

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, bildhaft und emotional, teilweise auch poetisch, was mir sehr gefallen hat und auch sehr zu der Geschichte passt. Ich habe mir viele schöne Zitate markiert.

An Caros tollem Schreibstil lag es auch, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin und so mit den Charakteren, vor allem Marny, sehr mitgefühlt habe.

Marny nimmt die Nacht sehr mit, die einfach alles zwischen ihr und Dan verändert hat. Seit dem Kindergarten sind die Beiden unzertrennlich und auf einmal reden sie nicht mehr miteinander. Außerdem zieht sich Dan immer weiter zurück und Marny sucht die Schuld der ganzen Aktion bei sich. Sie ist sehr stark und mutig, dennoch macht ihr das sehr zu schaffen und ist dadurch sehr verletzt. Sie weiß nicht, wie sie ein Leben ohne Dan führen soll, was beweist wie viel ihr Dan bedeutet. Vielleicht bedeutet er ihr auch ein bisschen zu viel, wenn sie nicht mehr weiß was sie ohne ihn machen soll. Ich mochte Marny von Anfang an sehr gerne, man kann ihre Zerrissenheit mehr als deutlich spüren. Ihre Gedanken und Gefühle wurden wirklich sehr genau beschrieben, was mir sehr gefallen hat. Schnell wird klar Marny empfindet mehr für Dan als nur einen besten Freund.

Die Zerrissenheit der Gegenwart und die Zufriedenheit der Vergangenheit. In die Sicht von Marny schleichen sich immer wieder Flashbacks aus der Vergangenheit und man merkt, wie viel Schönes die Beiden miteinander unternommen haben. Die Beiden waren wirklich süß zusammen.  Sie hatten einfach eine unglaublich schöne Zeit und auf einmal ist all das weg.

Aber man merkt im Laufe der Handlung, dass Marny nicht die Einzige ist, die leidet.

Dan, der Lieder schreibt, singt und Gitarre schreibt, ist mir auch sofort sympathisch gewesen. Ich mochte seine Art und wie er mit Marny umgegangen ist. Auch wenn ich es gehasst habe, dass er Marny so hat leiden lassen. Was mir sehr gefallen hat, waren die Songtexte im Buch, wenn er Marny einen seiner neuen Texte vorgesungen hat. So hat man nicht nur gewusst, dass er Marny etwas vorsingt, andern auch, was er singt und wusste so auch besser was in seinem Kopf vor sich geht.

Aber nicht nur Marny und Dan mochte ich, auch die schön ausgearbeiteten Nebencharaktere mochte ich sehr. Und natürlich ist mir Buddy, der Hund, sofort ans Herz gewachsen und ich habe mich immer über eine Szene mit ihm gefreut.

Kurzzeitig hatte ich etwas Angst, dass das Buch eine andere Wendung nimmt, aber ich bin froh, dass es diese Wendung nicht genommen hat, sondern eine andere. Denn das Ende hat mir sehr gefallen und musste viel lächeln.

Außerdem beschäftigt sich das Buch auch mit dem Universum und den Sternen was mir sehr gefallen hat.

Fazit:

Das Buch werde ich wohl noch länger in Erinnerung behalten, da es sich sehr auf die Gefühle von Marny konzentriert und das mochte ich an diesem gefühlvollen Buch sehr. Das hat alles alles emotionaler und näher gemacht und einen durch den tollen Schreibstil auch sehr berührt.

Caro Lune hat mit „Happier“ ein poetisches und emotionales Buch geschrieben über Neuanfänge, neue und alte Freundschaften und das Loslassen.

5⭐️ von 5⭐️

Vielen Dank liebe Caro für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

Rezension zu „Silbenmagie“

Rezensionsexemplar

Informationen:
Titel: Silbenmagie – Vom Herzen geschrieben

Autorin: Merle Opahl

Verlag: Wreaders Verlag

Genre: poetische Texte

Erschienen: 15.10.2020

Preis: 8,00€

Seitenanzahl: 76

Das Cover:

Ich mag das simple an dem Cover sehr gerne, da es dennoch auffällt und auch gut zum Titel passt, was ich ja immer sehr mag. Allerdings ist es etwas unscharf, vor allem hinten am Klappentext, was ich etwas schade finde.

Der Klappentext:

„Ich habe stets gedacht, auf den Schwingen der Unbeschwertheit zu fliegen.

Doch ich musste einsehen, dass diese Flügel brüchig sind.“

Gefühle, Gedanken, Wahrheiten, Lügen, Ich und Du.

Ein Einblick in die Gedankenwelt einer Person, die einen inneren Kampf in einer sich ständig ändernden Umwelt austrägt.

Meine Meinung:

Erst einmal möchte ich Merle für ihren Mut danken, dass sie so private Gedanken mit uns teilt. Denn ich denke, dass vermittelt vielen Leuten, dass sie mit ihrem Handeln, mit ihren Gefühlen und Gedanken nicht allein sind.

So eine Art von Buch habe ich noch nie gelesen und daher war ich umso gespannter auf die Gedanken die die Autorin in teils kurze, teils lange Texte gepackt hat. Manchmal sind es Gedichte und manchmal einfach nur Gedanken oder Situationen in poetische Worte gefasst.

Am Anfang wollte ich nur kurz in das Buch reinlesen, aber Merles Worte und Gedanken haben mich einfach nicht mehr loslassen wollen. Es ist erschreckend, dass so viele Menschen mit psychischen Krankheiten zu kämpfen haben, es allerdings immer noch eine Art Tabuthema ist. Deshalb habe ich mich umso mehr über diesen privaten Einblick gefreut, da ich es für wichtig halte.

Das Buch kann ich empfehlen an alle die sich mehr mit psychischen Krankheiten auseinandersetzen wollen, da ich denke, dass dieses Buch besser ist als irgendeine Definition, die einem aber nicht wirklich die Zerrissenheit und Verzweiflung mitteilt. Ihre Gedanken sind schonungslos ehrlich und hoffentlich wird vielen dadurch klarer, dass psychische Krankheiten wirklich ernstzunehmend sind und „man sich nicht einfach nur anstrengen soll“ und sie dann schon weggehen, die Gedanken, die Stimme, die Dämonen.

Es ist ein täglicher Kampf mit sich und seinen Gedanken, der sehr ernstzunehmend ist, und das beschreibt Merle in ihren Texten wirklich gut.

Denn ein Lächeln, bedeutet nicht gleich, dass die Person hinter dem Lächeln auch wirklich glücklich ist oder einfach nur ihre Fassade oben behalten möchte. Man sollte sehr auf seine Mitmenschen achten und lieber zweimal hinschauen.  Aber das Buch vermittelt nicht nur, wie Merle sich fühlt, sondern sie sagt auch, dass man niemals aufgeben darf!

Ich bin wirklich froh, dass ich dieses Buch gelesen habe, und hoffe sehr, dass es noch mehr Texte von Merle geben wird oder auch von anderen Menschen mit psychischen Erkrankungen, damit über das Thema offener geredet wird.

Fazit:

Die Texte von Merle sind ehrlich und eine Achterbahn der Gefühle. Das Buch kann ich allen empfehlen, die in den Kopf anderer schauen wollen oder sich mit psychischen Krankheiten besser auseinandersetzen wollen.

Merle Opahl hat mit „Silbenmagie – Vom Herzen geschrieben“ ihre Gedanken in Worte gefasst, die Menschen zum Nachdenken bringen.

4,5⭐️ von 5⭐️

Vielen Dank liebe Merle für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

Rezension zu „Friday Nights“

Rezensionsexemplar

Informationen:

Titel: Friday Nights – Nächte mit dir

Autorin: Cassidy Davis

Verlag: Selfpublishing

Genre: Liebesroman

Erschienen: 05.05.2020

Preis: 11,77€

Seitenanzahl: 306

Das Cover:

Auch wenn ich eigentlich Menschen auf Covern nicht so gerne mag, gefällt mir dieses hier wirklich gut. Es passt nicht nur zur Geschichte, sondern passt auch sehr zu Band 2 der Friday Love Reihe.

Der Klappentext:

Ich fühle mich wie im Märchen.
Und er ist mein Märchenprinz.

Ich weiß nicht, wer er ist. Aber das spielt auch keine Rolle. Jeden Freitagabend treffen wir uns in derselben Suite und er lässt mich all meine Probleme vergessen. Es gibt nur uns. Für zwölf Stunden fühle ich mich begehrt, geliebt und verloren. Verloren in diesen schokoladenbraunen Augen und dem charmanten Lächeln, das mein Herz jedes Mal höherschlagen lässt.
Gefühle gehören nicht zu unserer Abmachung. Trotzdem verliebe ich mich nach jedem Treffen mehr in die Vorstellung von uns beiden als Paar entgegen unseren Regeln. Ich fühle mich wie in einem Märchen. Ein Märchen, das jeden Freitagabend für mich Realität wird.
Aber jedes Märchen endet irgendwann.
Meines hat ein Ende, als er in meinem echten Leben vor mir steht und alles um uns herum in Einzelteile zerbricht.
Schutt und Asche.
Reue und Hass.
Und zwei gebrochene Herzen, die womöglich nie wieder zueinanderfinden werden.
Aber Märchen haben ein Happy End.
Oder?

Meine Meinung:

Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, da der Schreibstil der Autorin einfach sehr flüssig und bildlich ist und ich so sehr schnell in die Geschichte von Dan und Naomi eintauchen konnte.

Dan und Naomi treffen sich seit einem Jahr jeden Freitag, um ihren Alltag zu entfliehen zu können, der für Beide teilweise sehr stressig ist. Es gibt nur eine Regel: Nur rein körperliches und nichts Emotionales oder Persönliches.

Doch dann springt Dan ins kalte Wasser und bricht die einzige und wichtigste Regel: Er bittet Naomi um ein Date. Er möchte sie Kennenlernen und nicht mehr nur rein körperliches.

Dan mochte ich von Anfang an sehr gerne, er ist sympathisch und versucht immer das richtige zu tun, auch wenn er sich dabei hintenanstellen muss. Er zeigt wahre Stärke und Mut im Laufe des Buches, was mir sehr gefallen hat. Ich habe dennoch sehr mit ihm mitgelitten, da er einige Sachen zu erledigen hatte, die einfach nicht sein sollten.

Naomi ist eine mutige und taffe Frau, und das nicht nur in ihrem Job. Sie stellt sich und ihre Gefühle öfter in den Hintergrund und steht ihr selbst, vor allem nach Dans Bitte nach einem Date, im Weg. Dennoch habe ich sehr mit ihr mitgefühlt und sie in mein Herz geschlossen.

Ich mochte Naomi und Dan von Seite 1 an unglaublich gerne zusammen, da man ihre Chemie einfach sehr gespürt hat, was ich sehr gut fand. Umso mehr habe ich mit den Beiden mitgelitten, als man erfährt, dass da Jemand im Hintergrund ist, der alles zerstören könnte.

Aber nicht nur die Protagonisten habe ich in mein Herz geschlossen, sondern auch die Nebencharaktere die allesamt gut ausgearbeitet wurden.

Die Story hat mich sehr gefesselt, da sie durch den Krimianteil so anders war und auch immer spannend war. Es gab einige Wendungen, mit denen ich niemals gerechnet hätte und die mich sehr überrascht haben.

Ich freue mich schon sehr auf Band 2, da ich einige Vermutungen habe und sehr gespannt bin, ob sie sich bestätigen oder ob ich doch nur auf dem Holzweg bin.

Fazit:

Cassidy Davis hat mit ihrem flüssigen und spannenden Schreibstil ein sehr gutes Buch geschrieben, dass ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Zwei Aussagen fand ich etwas unpassend, aber ansonst mochte ich das Buch wirklich gerne und freue mich schon sehr auf Band 2.

Cassidy Davis hat mit „Friday Nights – Nächte mit dir” ein spannendes, erotisches Buch geschrieben, dass ich nicht mehr aus der Hand legen konnte.

4,5⭐️ von 5⭐️

Vielen Dank liebe Cassidy für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

Rezension zu „Chats&Wein“

Rezensionsexemplar

Chats & Wein

Informationen:

Titel: Chats & Wein

Autorin: Mona Schwab

Verlag: Wreaders Verlag

Genre: Young Adult

Erschienen: 01.04.2020

Preis: 9,00€

Seitenanzahl: 106

Das Cover:

Auch wenn das Cover zu Band 1 mein persönlicher Favorit ist, gefällt mir dieses zu Band 2 auch sehr gut. Es ist recht einfach, aber dennoch beschreibt es den Inhalt, beziehungsweise das Wesentliche gut und das ist das wichtigste.

Der Klappentext:

Nach dem tragischen Ende des letzten Jahres schottet Sophie sich gänzlich ab. Sie versinkt in Trauer und Schmerz und schließt die Welt vollkommen aus.

Bis sie ein Jahr danach eine E-Mail bekommt, mit der sie nie im Leben gerechnet hätte.

In diesem Buch tanzen Trauer, Wut, Schmerz und Hoffnung einen wilden Tango.

Dies ist die Fortsetzung von „Briefe & Tee“.

Meine Meinung:

Ich habe Band 1 Ende des letzten Jahres gelesen und damit gerechnet, dass ich ein wenig Schwierigkeiten bekommen könnte. Allerdings waren alle Erinnerungen nach der ersten Mail wieder da und ich hatte keine Probleme wieder in die Geschichte einzutauchen.

Das Buch besteht bis auf eine Ausnahme nur aus Chats, was ich gerne mag und es auch sehr spannend finde. Es ist recht schwierig so viel Gefühl und Handlung wie möglich in die Zeilen zu bekommen.

Sophie war mir in Band 1 „Briefe und Tee“ schon sehr sympathisch, ich mag einfach ihre Art sehr gerne. Sie vermisst ihre beste Freundin Mia auch 1 Jahr nach ihrem Suizid noch sehr, was man spüren kann. Aber ich glaube Sophie ist viel mutiger und kreativer, als sie sich selbst vielleicht einschätzen würde.  Ihre Idee mit den drei Fragen (Wovor hast du Angst, Was macht dich glücklich und Was willst du in deinem Leben noch tun bevor du stirbst), die man beantworten konnte und dann in eine Box schmeißen konnte, war wirklich toll. Ich mochte es, dass man auch die Antworten lesen konnte die teilweise sehr traurig und schockierend waren.

Aber auch Raik, der Bruder von Mia, vermisst seine Schwester unglaublich und versucht alles hinter einer Mauer aus Frauen zu verstecken. Er hat nie zwei gleichzeitig, wechselt aber immer mal wieder. Bis auf diese Tatsache mochte ich Raik aber auch gerne, vor allem aber seinen Humor und seinen Charme.

Am Ende ging mir alles ein bisschen zu schnell, da innerhalb von 3-4 Seiten recht viel Wichtiges passiert ist. Deshalb hätte ich mir dort mehr Chats gewünscht, um den Verlauf von Raik und Sophie besser nachvollziehen zu können. Und nicht in kürzeren Chats alles schnell hintereinander zu lesen.

Fazit:

Mona Schwab kann mit nur wenigen Worten viel ausdrücken und das finde ich wirklich bewundernswert. Man hat mit den Charakteren gelitten und sich mit ihnen gefreut.

Außerdem hat man gemerkt wie viel ein Suizid bei den Angehörigen und Freunden auslösen kann. Aber auch das kann besser werden, man darf nur nicht aufgeben und das zeigt das Buch, finde ich, echt gut.

Mona Schwab hat mit „Chats & Wein“ eine tolle Fortsetzung geschrieben, die mir am Ende etwas zu schnell ging.

4⭐️ von 5⭐️

Vielen Dank an das Books on Demand-Team für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

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