Rezension zu „Secret“

Rezensionsexemplar

Informationen:
Titel: Secret – Die Schattenbrüder

Autorin: Laura Winter

Verlag: Selfpublishing

Genre: Liebesroman

Erschienen: 15.05.2020

Preis: E-Book: 2,99€

Seitenanzahl: 318

Das Cover:

Auch wenn mein liebstes Cover der Trilogie das Cover zu Band 1 ist, gefällt mir dieses auch wirklich gut. Ich mag es, dass Matteos Symbol, die Schlange, mit auf dem Cover abgedruckt wurde. Eigentlich mag ich Menschen, vor allem halbnackte Männer, auf Covern ja nicht so, aber dieses hier hat wirklich etwas. Außerdem gefällt mir der Nebel, der die Schrift teilweise verdeckt.

Der Klappentext:

Matteo
Ein Jahr ist es her, seit wir uns das erste Mal sahen. Ja, ich war ein arrogantes Arschloch. Ja, ich war nicht nett zu dir. Jetzt hast du mich in der Hand. Ich sitze in Untersuchungshaft und du bist diejenige, die herausfinden soll, ob ich diesen Mann getötet habe oder nicht. Und du nutzt deine Position schamlos aus. Aber der Tag wird kommen, an dem sich das Blatt wendet. Und ich kann es kaum erwarten, dass ich dich dann in meiner Gewalt habe. Eines kann ich dir versprechen …
Ich werde nicht so nett zu dir sein. Aber es wird dir dennoch gefallen. Sehr sogar. Versprochen.

Alisar

Ausgerechnet er. Als wäre Rom nicht groß genug, um sich aus dem Weg zu gehen. Aber muss ich ausgerechnet auf ihn treffen? Auf den Mann, den ich nie wiedersehen wollte? Unsere erste Begegnung war so unfassbar peinlich, dass mir allein die Erinnerung daran eine Gänsehaut verpasst – und keine besonders gute. Auf der anderen Seite habe ich mir ein wenig Rache verdient.

Nicht wahr? Nur ein kleines bisschen …

Meine Meinung:

Ich habe mich schon sehr auf diesen Band gefreut, da mir Band 1 der Schattenbrüder Trilogie „Shadow“ schon sehr gefallen hat und ich sehr neugierig auf Matteos Geschichte war.

In Band 1 ging es um den ältesten der drei Brüder, Luciano, und in diesem band ging es um den mittleren der Drei – Matteo.

Und es geht um Alisar. Alisar ist Psychiaterin, kümmert sich ganz allein um ihre vier Geschwister und ihre Großeltern, die bei ihr und ihren Geschwistern im Haus wohnen. Ihre Eltern sind vor sechs Jahren ermordet worden und seitdem hängt alles an Alisar, die Bildung ihrer Geschwister, das Geld und so weiter. Sie ist Alleinverdienerin in der siebenköpfigen Familie, denn ihre Brüder, die ältesten Geschwister von ihr, Baschar und Adil studieren und ihre beiden Schwestern Cantara und Tarana gehen noch zur Schule.

Was mir sofort positiv aufgefallen ist war, dass die Familie einen Migrationshintergrund hat. Die beiden Mädchen wachsen zweisprachig auf – Italienisch und Arabisch.  Alisars Großeltern können nur wenig Italienisch, da sie erst nach dem Tod ihrer Eltern von Syrien nach Italien gezogen sind. Das mag ich an Lauras Büchern sehr gerne, da sie immer Diversität aller Art in ihre Bücher bringt.

Matteo und Alisar treffen sich ein Jahr später nach ihrer ersten sehr kurzen und für Alisar recht peinlichen Begegnung wieder. Sie braucht Geld, um ihre Familie ernähren zu können und gerät so in falsche Hände und befindet sich vor einem Gefangenen wieder, dem sie ein Geständnis entlocken soll und das mit allen Mitteln. Egal wie, der Gefangene soll einfach nur gestehen. Und ihr Gegenüber ist ausgerechnet Matteo, den sie vor einem Jahr um Sex gebet hat, jedoch vergeblich, Matteo war nicht an ihr interessiert. Und jetzt sitzt er gefesselt vor ihr und streitet ab diesen Mann getötet zu haben für dessen Mord er gestehen soll. Matteo ist sich sicher, dass er von einer verfeindeten Mafiagang hereingelegt wurde und Alisar ist aktuell seine einzige Möglichkeit den Fängen dieser Leute zu entkommen.

Die Idee des zweiten Zusammentreffens zwischen Alisar und Matteo fand ich wirklich interessant und spannend, da ich so etwas in der Art noch nie gelesen hatte. Sonst ist immer die Frau diejenige die verschleppt wird und in einer Notlage steckt. Doch hier ist es Matteo, der sich nicht wehren kann und hilflos zu sein scheint.  

Alisar merkt schnell, dass Matteo nicht reden wird und daher besorgt sie sich ein paar Gegenstände, die ihn gesprächiger machen sollen. Bei jeder Antwort auf eine ihrer Frage wird er belohnt oder nicht weiter mehr oder weniger gequält. Matteo hatte seit der Gefangenschaft, die bereits einen Monat andauert, keinen Sex mehr und will unbedingt mit Alisar schlafen. Beide wollen ihren Spaß haben und Matteos Belohnungen bestehen aus sexueller Natur. Mir war das ganze leider teilweise einfach viel zu viel, weil sich alles nur um Matteos Unterleib gedreht hat, denn nur dann wurde er gesprächig.

Die Geschichte ging mir leider teilweise auch etwas zu schnell und 100 Seiten mehr hätten dem Buch sicher gut getan, da man dann einige Gefühle und Handlungen besser hätte nachvollziehen können. So hätte einiges besser erklärt werden können und manche wichtigen Szenen wären länger geworden.

Das Verhalten eines wichtigen Charakters hat sich schlagartig geändert und dieser hat seine ganzen vorherigen Ideen und Gefühle sowie sein verhalten über Bord geschmissen, was ich etwas schade fand. Auch wenn ich den Charakter am Ende mehr mochte als am Anfang, habe ich die Änderung seines Verhaltens nicht ganz nachvollziehen können und es kam doch recht plötzlich. Aber auch Alisar, die eine ganz bestimmte Vorstellung von ihrer Zukunft hatte, hat ihre Meinung im Laufe der Geschichte geändert, denn sie wurde genau das, was sie nicht werden wollte.

Das Ende war aber wirklich richtig süß und ich freue mich schon sehr auf Band 3 beziehungsweise auf den Protagonisten Lorenzo, den ich schon in den ersten beiden Bänden in mein Herz geschlossen habe.

Der Schreibstil der Autorin Laura Winter war wieder einmal wirklich locker leicht, spannend und flüssig und ich habe das Buch sehr schnell beendet. Bei ihren Büchern habe ich immer das Gefühl ich habe das Buch in wenigen Atemzügen beendet.

Fazit:

Diesem Buch hätten 100 Seiten mehr sicher nicht geschadet, so hätte man einige Gefühle, Handlungen und Verhaltensänderungen besser nachvollziehen können. Aber dennoch konnte mich das Buch an einigen Stellen zum Schmunzeln bringen und es hatte definitiv auch einige Awww-Momente.

Ich freue mich schon sehr auf das Finale der Reihe und bin schon sehr gespannt wie es mit den anderen weitergehen wird und ob auch Lorenzo sein Gegenstück finden wird.

„Secret“ der zweite Band der Schattenbrüder Reihe ist ein schönes Buch für Zwischendurch mit einem tollen Schreibstil.

3-4⭐️ von 5⭐️

Vielen Dank liebe Laura für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

Rezension zu „The brightest stars connected“

Rezensionsexemplar

Informationen:


Titel: The brightest stars connected

Autorin: Anna Todd

Verlag: Heyne Verlag

Genre: Liebesroman

Erschienen: 14.09.2020

Preis: 9,99€

Seitenanzahl: 331

Das Cover:

Ich finde es eigentlich wirklich schön, es passt sehr gut zu Band 1 „The brightest stars attracted“. Und das Simple an Covern finde ich persönlich ja auch immer richtig schön. Was mich aber allgemein stört ist, wenn der Autorenname größer ist als der Titel, aber das ist ja nur eine persönliche Meinung.

Der Klappentext:

Karina fühlt sich betrogen und enttäuscht, seit sie weiß, dass Kael sie hintergangen hat, und sie bricht den Kontakt zu ihm ab. Aber die Gedanken an Kael lassen sie einfach nicht los. Denn niemand versteht sie, wie er es tut. Niemand kann sie besänftigen, wie er es kann. Zwischen den beiden scheint ein unsichtbares Band zu existieren, das sie wie magisch zu ihm hinzieht.

Als sie sich zufällig wiederbegegnen, wird Karinas Sehnsucht noch größer, und sie muss sich entscheiden: Kann sie seine Nähe zulassen, ohne sich daran zu verbrennen?

Meine Meinung:

Ich hasse es schlechte Rezensionen zu schreiben oder Bücher schlecht zu bewerten, weil ich ganze genau weiß, wie viel Mühe hinter jedem Buch steckt. Aber leider hat mich der zweite Band der Kael und Karina Reihe enttäuscht und nicht von sich überzeugen können.

Ich habe Band 1 „The brightest stars attracted” schon vor über 2 Jahren gelesen (das Buch ist im September 2018 erschienen) und damals fand ich den Band ganz okay und war deshalb sehr gespannt wie mir dieser Band gefallen würde. Aber durch die lange Zeitspanne zwischen den beiden Bänden hatte ich am Anfang ein wenig Probleme in die Geschichte zu kommen beziehungsweise mich wieder an alles zu erinnern.

Mit der Protagonistin Karina hatte ich leider von Anfang an meine Probleme und die wurden für mich leider im Laufe der Geschichte nur schlimmer. Karina ist sehr nachtragend, beschwert sich die ganze Zeit und ändert ihre Meinung alle paar Sätze. Ich habe es irgendwann aufgegeben alles nachvollziehen zu können und auf dem neusten Stand zu bleiben, wie ihre Meinung zu einigen Dingen ist, denn das hat sich sowieso recht schnell geändert. Außerdem widerspricht sie sich selbst die ganze Zeit. Ihr Verhalten hat mich leider ziemlich schnell genervt und sehr oft zum Augen verdrehen gebracht. Sie sucht Streit, beschwert sich, dass sie keine Freunde hat, motzt dann aber ihre einzige Freundin an, wenn diese ihr helfen will.

Sie lässt keinen an sich heran und stößt alle von sich weg, wird dann aber eifersüchtig, wenn ihre einzige Freundin, die zeitgleich auch ihre Mitbewohnerin ist, etwas mit anderen Leuten unternimmt. Ich habe wirklich versucht sie zu mögen und ihr Verhalten zu verstehen, aber ich konnte ihr Verhalten einfach nicht nachvollziehen. Ihre Stimmung schwang die ganze Zeit und wenn sich andere so Verhalten haben, wie sie wollte, hat ihr es auch wieder nicht gepasst und sie hat sich innerlich darüber aufgeregt. Man konnte ihr es einfach nicht recht machen und das war mir einfach zu viel und zu schwierig. Bisher hatte ich noch nie Probleme mit den Protagonisten in einer Geschichte, aber leider ist Karina die erste, die ich wirklich nicht leiden konnte.

Kael tat mir wirklich leid, da er die Wucht von Karina fast immer abbekommen hat und das meistens ohne Grund. Karina fühlt sich von Kael extrem verraten und kann seine Gründe für seine Tat überhaupt nicht nachvollziehen. Allerdings war an dem Verrat nicht nur Kael beteiligt, sondern auch ihr Bruder Austin, aber das sah Karina nie. Sie sah nur den Verrat von Kael an sie. Aber für mich blieb Kael ziemlich blass und ich konnte im ganzen Buch keine Bindung zu ihm aufbauen, was vielleicht aber auch an dem Verhalten von Karina ihm gegenüber lag.

Die Nebencharaktere waren alle eigentlich ganz nett, aber sie bleiben alle auch eher recht blass, was ich bei manchen wirklich extrem schade fand. Ihr Zwillingsbruder Austin oder ihre schwangere Mitbewohnerin fand ich eigentlich recht sympathisch und hätte sie gerne besser kennengelernt.

Und dann wäre da noch die Handlung beziehungsweise eben auch nicht. In den 331 Seiten passiert nichts. Das spannendste was für mich passiert ist, ist ein kurzer Krankenhausbesuch und eine fast Prügelei. Nach einiger Zeit habe ich mir ein paar Rezensionen durchgelesen, ob ich die Einzige bin, die das Buch (so hart das klingt) langweilig fand, aber zu Glück war ich nicht die einzige. Allerdings hatte ich auch bei der gleichen Recherche herausgefunden, dass nichts mehr Spannendes passiert, und deshalb wurden das letzte Drittel für mich recht zäh. Es gab einfach viel unnötiges Drama, das meistens Karina ausgelöst hatte, und sehr viele Szenen, die einfach nicht wichtig für den Verlauf der Geschichte waren.

Der Schreibstil der Autorin Anna Todd ist recht flüssig und auch wenn ich das Buch als Hörbuch gehört habe, bin ich vom Gefühl her recht schnell durch die Geschichte gekommen zumindest bin ich recht schnell durch die ersten zwei Drittel gekommen. Aber leider war der Flow nicht vergleichbar mit der After Reihe für mich, die man gefühlt innerhalb eines ganzen Tages verschlungen hat.

Ich finde es wirklich schade, dass ich das Buch dann doch so schlecht fand, da ich es wirklich nicht mag, Bücher schlecht zu finden.

Das Ende konnte mich aber leider auch nicht von sich überzeugen, da es nicht wirklich spannend endet und ich so nicht den Drang verspüre den dritten Teil zu lesen, egal wie mir der Rest des Buches gefallen hat.

Meiner Meinung nach hätte man das Buch deutlich kürzen können, somit aus einer Trilogie eine Dilogie machen können. Ich habe mich gefühlt, als würde ich einen langen Puffer lesen, der aber eigentlich nicht relevant für die Geschichte ist, was ich sehr schade fand.

Die Sprecher des Hörbuches waren aber sehr angenehm und vor allem die Stimme von Kael mochte ich sehr. Ich habe Beiden gerne zugehört und sie haben mir das Hörerlebnis auf jeden Fall verschönert.

Fazit:

Das Buch hat mich leider sehr enttäuscht was ich unheimlich schade finde. Ich bewerte Bücher nicht gerne schlecht, da ich weiß wie viel Arbeit hinter jeder Geschichte steckt. 

Weder die Charaktere noch die Handlung konnten mich von sich überzeugen. Für mich war das Buch einfach zu langatmig, ohne Spannung und ohne wirkliche Handlung. Schade! Ob ich Band 3 lesen werde, weiß ich noch nicht, das werde ich wohl im September sehen, wenn Band 3 erscheint.

„The brightest stars connected“ ist der zweite Band der Kael und Karina Reihe, der mich leider nicht von sich überzeugen konnte.

1⭐️ von 5⭐️

Vielen lieben Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

Rezension zu „A history of us“

Rezensionsexemplar

Informationen:
Titel: A history of us – vom ersten Moment an

Autorin: Jen DeLuca

Verlag: Kyss Verlag

Genre: Liebesroman

Erschienen: 21.04.2021

Preis: 12,99€

Seitenanzahl: 456

Das Cover:
Ich bin seit dem ersten Moment an absolut verzaubert von dem wunderschönen Cover. Ich mag die Lineart der Hand richtig gerne. Und dann ist da auch noch die Rose, die im Laufe der Geschichte auch noch eine wunderschöne Bedeutung bekommt. Ich liebe das Simple an dem Cover, aber durch Schrift, Zeichnung und der Rose wirkt es dennoch besonders.

Der Klappentext:

«Gilmore Girls» trifft Mittelalterfestival!

Ein Mittelalterfestival. Emily hat sich allen Ernstes überreden lassen, bei einem Mittelalterfestival als Schaustellerin mitzumachen. Ihre Nichte will unbedingt daran teilnehmen, ohne erwachsene Aufsichtsperson darf sie nicht, und da ihre Schwester einen Unfall hatte, springt Emily ein. Was tut man nicht alles für die Familie? Tatsächlich könnte das Ganze sogar lustig werden, wenn da nicht Simon wäre. Simon, der Organisator des Festivals. Simon, die Anachronismus-Polizei. Simon, die Spaßbremse. Die beiden können sich vom ersten Moment an nicht leiden. Aber auf dem Festival schlüpfen sie in andere Rollen. Und plötzlich wird aus dem ernsten Simon ein verruchter Pirat. Der ganz eindeutig mit ihr flirtet! Und Emily bekommt genauso plötzlich weiche Knie. Aber wer flirtet da miteinander? Die Tavernendirne und der Pirat? Oder Emily und Simon?

Meine Meinung:

Ich habe mich sehr auf diese Geschichte gefreut, da der Klappentext sehr vielversprechend klang und auch nach etwas, was ich so vorher noch nicht gelesen hatte. Das Thema Mittelalter beziehungsweise Renaissance spielt hier eine große Rolle durch das Fest und deren Vorbereitungen.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, man lernt die wichtigsten Personen gleich ein wenig kennen und es geht aber auch gleich um die Anmeldung des Festivals.

Emilys große Schwester hatte einen Autounfall und so unterstützt Emily sie und ihre Nichte Caitlin. Sie wohnt bei ihnen im Haus und wird dort so lange Zeit verbringen, bis ihre Schwester wieder richtig laufen kann.

Caitlin will unbedingt bei dem Willow Creek Renaissance Faire mitmachen einem Mittelalterfestival, dass sechs Wochenenden geht. Und da jedes Kind unter sechzehn einen Vormund oder Elternteil als Darsteller braucht, wird Emily zu einer Tavernendirne.

Das Festival spielt 1601, man lässt sich allerdings etwas künstlerischen Freiraum und so müssen alle Darsteller, lernen wie sie sich verhalten, was sie kennen und wie sie sprechen. Kämpfe werden vorbereitet und Kleidung wird gemacht.

An der Stelle hätte ich gerne etwas mehr gelesen über die Vorbereitungen, da ich das ganze wirklich unglaublich spannend finde. Man erfährt schon vieles aber auch zu bekannten Personen aus der Zeit zum Beispiel William Shakespeare. Aber das hätte ich mir nur aus reinem Interesse gewünscht, es ging nicht zu schnell oder ähnliches und eigentlich lag das Augenmerk auch auf dem eigentlichen Fest und nicht auf den Vorbereitungen.

Simon, der das Fest unter anderem organisiert, ist Emily von Anfang an unsympathisch. Er meckert nur an ihr herum, von ihrem Festivalnamen Emma bis hin zu ihrer Art das Festival angeblich nicht ernst zu nehmen. Simon meckert sogar, wenn andere lachen – für Emily ist er eine absolute Spaßbremse und viel zu ernst.

Aber dann beginnt nach einiger Vorbereitungszeit endlich das Festival und Emily wird zu Emma der Tavernendirne und Simon wird zu einem verruchten Piraten, der in seinem Outfit wirklich gut aussieht. Die Beiden kommen sich durch ihre Rollen und das Festival näher und flirten sogar miteinander. Doch kaum ist das Festival, dass nur an den Wochenenden stattfindet, vorbei, ist er wieder der ernste Simon, den sie nicht leiden kann. 

Es schienen zwei komplett unterschiedliche Personen in Simon zu schlummern, er selbst der ernste Englischlehrer und der Pirat, der mit ihr flirtet. Ich selbst mochte Beide, auch wenn Simon anfangs teilweise unausstehlich wirkte, war er mir irgendwie dennoch sympathisch. Den Piraten konnte man nur gerne haben, aber im Laufe der Geschichte wird einem auch der ernste Simon sympathisch. Man findet heraus mit was er alles zu kämpfen hat und ich hätte ihn gerne einige Male einfach nur gedrückt.

Aber auch Emily kämpft mit ihrer Vergangenheit beziehungsweise mit einer Person daraus, die sie ziemlich verletzt hat. Ich liebe ihre Art, die mir direkt sympathisch war, vor allem, weil sie Simon Konter gab und sich sein Verhalten nicht immer gefallen ließ. Aber auch sie hätte ich im Laufe des Buches gerne mehrmals einfach in den Arm genommen und gedrückt.

Teilweise war das Buch im Laufe der Geschichte zwischen Simon und Emily recht kitschig (die Aktion mit den Rosen) aber es war auch einfach unfassbar süß. An sich mochte ich die Beiden richtig gerne zusammen, egal ob als Tavernendirne und Pirat oder als Emily und Simon.

Aber das Buch war nicht nur wunderschön geschrieben und unglaublich süß, sondern auch sehr humorvoll, vor allem durch Mitch. Ich hoffe sehr, dass Mitch in Band 2 oder 3 ebenfalls seine Geschichte bekommt, da er einfach ein wirklich toller und lustiger Charakter ist, den ich gerne besser kennenlernen würde.

Aber nicht nur Mitch war ein toller Freund und Nebencharakter, sondern auch Stacey mochte ich sehr. Sie ist die zweite Tavernendirne und schmeißt mit Emily die Taverne. Stacey ist nicht nur eine wundervolle Freundin gegenüber Emily, sondern auch einfach sehr sympathisch. Ich freue mich schon sehr sie in Band 2 besser kennenzulernen, da sie dort die Protagonistin sein wird.

Ich bin schon sehr gespannt auf die weiteren Bände der Reihe, vor allem wer die Person an Stacey Seite werden wird, ich habe zwar schon einen persönlichen Favoriten, aber ich lasse mich überraschen und kann es kaum abwarten bis der Teil erscheint.

Fazit:

Dieses Buch ist nicht perfekt, hat ein paar kleinere Schwächen, die für mich aber im Ganzen nicht wichtig erscheinen. Ich liebe den flüssigen und bildlichen Schreibstil, dank dem ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Die Idee mit dem Mittelalterfestival fand ich von Anfang an großartig. So etwas hatte ich bisher noch nie gelesen, aber fand es wirklich spannend und teilweise auch sehr informativ.

Außerdem mochte ich alle Charaktere sehr, obwohl Simon am Anfang teilweise etwas unsympathisch rüberkam. Ich freue mich schon sehr auf Stacey und ihre Geschichte, da ich sie in Band 1 schon in mein Herz geschlossen habe und mich darauf freue sie näher kennenzulernen.

„A history of us – Vom ersten Moment an” überzeugt mit einem wirklich tollen Thema und Setting, sympathischen Charakteren und einem flüssigen Schreibstil.

5⭐️ von 5⭐️

Vielen Dank an den Kyss Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

Rezension zu „Back to us“

Rezensionsexemplar

Informationen:


Titel: Back to us

Autorin: Morgane Moncomble

Verlag: Lyx Verlag

Genre: Liebesroman

Erschienen: 26.03.2021

Preis: 12,90€

Seitenanzahl: 496

Das Cover:

Ich liebe es. Die Cover der Lyx Bücher liebe ich jedes Mal aufs Neue. Ich mag das Simple aber dennoch besondere an ihnen. Ich mag die Farben sehr und finde die goldenen Pünktchen verleihen dem Buche etwas ganz Besonderes.

Der Klappentext:

„Du könntest mein Herz in tausend kleine Stücke zerbrechen. Ich würde sie immer wieder aufheben und in deine Hände legen.“

Als Kinder haben sich Aaron und Fleur geschworen, einander ewig zu lieben – bis ihnen das Leben einen grausamen Strich durch die Rechnung machte und sie von einem Tag auf den anderen trennte. Nun, sechzehn Jahre später, stehen sie sich erneut gegenüber – und Fleur erkennt den Jungen, der ihr an seinem achten Geburtstag ihren ersten Kuss gab, nicht wieder. Aaron ist kühl und abweisend, in seinem Leben zählt nichts anderes als sein Job. Für Fleur, die jegliches Vertrauen in sich selbst und ihre Fähigkeiten als Autorin verloren hat, fühlt es sich an, als hätten sie die Rollen getauscht. Und doch stürmen die Gefühle von damals augenblicklich wieder auf sie ein. Nur dass Aaron sich an keines der Versprechen, die sie sich einst gegeben haben, zu erinnern scheint …

Meine Meinung:

Ich habe bisher jedes Buch der Autorin, dass auf Deutsch erschienen ist, geliebt. „Bad at love“ war für mich auch ein absolutes Jahreshighlight. Deshalb war ich sehr gespannt auf ihr neues Buch „Back to us“, andererseits hatte ich auch ein wenig Angst enttäuscht zu werden, da ich „Bad at love“ so sehr geliebt habe.

Der Einstieg fiel mir sehr leicht, ich kam schnell in die Geschichte rein, was sicherlich an dem Schreibstil der Autorin lag. Der Schreibstil ist sehr bildlich und modern, er ist flüssig und lässt einen nur so durch die Seiten fliegen. Dadurch war ich total in der Geschichte gefangen und habe gar nicht gemerkt wie die Zeit vergeht.

Auch dieses Buch beinhaltet wieder viele wichtige Themen, was ich sehr an den Büchern der Autorin mag. Seien es psychische Erkrankungen oder Themen wie Feminismus und Sexismus oder weitere Tabuthemen. Das Buch beinhaltet unglaublich viele wichtige Messages, die teilweise etwas versteckt in einem Nebensatz liegen und dann auch nicht weiter erwähnt werden. So wurden einige Themen erwähnt aber nicht weiter vertieft, weil es daran absolut nichts zu diskutieren gab, sondern nur diese Meinung zählte.

Morgane Moncomble erschafft wunderbar gebrochene Charaktere, die man einfach in sein Herz schließen muss. Aber sie heilen nicht innerhalb weniger Seiten und auch nach dem Buch sind sie nicht völlig geheilt und das macht die Charaktere und die Geschichte so authentisch. In einigen Geschichten sind die Charaktere am Ende der Geschichte wieder komplett gesund und heil, aber das ist leider absolut unrealistisch. Auch das Thema Therapie kommt sehr selten in Büchern vor, dabei kann eine professionelle Hilfe wirklich wichtig und hilfreich sein. Deshalb habe ich mich umso mehr darüber gefreut, dass eine Therapie hier Thema war und ein Charakter auch in Therapie gegangen ist.

Die Protagonistin Fleur zieht sich gerne in ihr Zimmer zurück und ist an sich sehr introvertiert. Sie hat große Selbstzweifel was ihre Arbeit als Autorin und Zeichnerin betrifft. Von der mutigen und beschützerischen Fleur von damals ist nicht mehr viel übrig. Und dann begegnet sie ihrem besten Freund Aaron aus Kindheitstagen wieder, aber der scheint sie nicht wiederzuerkennen. Das trifft Fleur tief und so verwendet sie ihr Pseudonym Lilas, unter dem sie auch ihre Comics veröffentlicht. 

Von dem schüchternen Aaron von damals ist nicht mehr viel übrig und er verhält sich vor allem ihr gegenüber sehr kühl und abweisend. Er ist ein Einzelgänger, was in einer Firma die Videospiele entwickelt, nicht unbedingt einfach ist, da es hier oft auf Teamarbeit ankommt. Fleur und Aaron scheinen Rollen getauscht zu haben, aber dennoch erkennt sie manchmal den alten Aaron wieder.

Fleur war damals Aarons einzige Freundin und diese Freundschaft hat sich hart erkämpft, was man durch Kapitel und Briefe aus ihrer Vergangenheit erkennt. Jetzt hat Aaron ebenfalls nur einen Freund und das ist Wilfred sein Fisch, der in seinem Büro in einem Aquarium schwimmt.

Fleur war mir von Anfang an sehr sympathisch, ich mochte ihre schüchterne Art, aber auch, dass sie Aaron vor allem am Anfang oft Konter gab. Ich hätte sie gerne in den Arm genommen, weil Fleur mir oft so leidtat. Sie leidet und das merkt man nach und nach sehr und das nicht nur wegen ihrer Vergangenheit. Ihre beiden Väter lieben sie und überhäufen sie mit Komplimenten, was Fleur nicht nachvollziehen kann, da sie sich selbst für unterdurchschnittlich hält. Sie hat Talent, aber sie selbst sieht es nicht und lässt sich von negativen Kommentaren zu ihren Büchern zu sehr beeinflussen.

Aaron ist einsam, hat keine Freunde und ist ein absoluter Workaholic. Dabei stellt er seine Gesundheit oft ganz weit hinten an. Er hat einige Probleme, die bis in die Vergangenheit reichen und es hat mir teilweise die Kehle zugeschnürt so sehr habe ich mit ihm mitgelitten. Man hat durch die Seiten gespürt, wie sehr er unter seinen Problemen leidet. Seine Geschichte war wirklich sehr berührend und nervenauftreibend, ich hatte nicht nur einmal Gänsehaut und Tränen in den Augen.

Mit einer bestimmten Wendung habe ich am Anfang der Geschichte überhaupt nicht gerechnet, umso unvorbereiteter hatte mich diese dann emotional getroffen. Es tat weh das zu lesen, aber andererseits umso wichtiger darüber zu lesen. Denn darüber habe ich bisher noch nie etwas gelesen, deshalb war es für mich umso schockierender, auch was für Folgen so etwas hinterlassen kann.

Die meisten Kapitel wurden aus der Sicht von Fleur geschrieben, aber auch Kapitel aus Aarons Sicht bleiben nicht zu kurz. So lernt man Beide besser kennen, weil man einen Einblick in Beide ihrer Gedanken und Gefühle erhascht. Was mir aber sehr gefallen hat waren die Briefe und Kapitel aus ihrer Vergangenheit. Denn in ihrer gemeinsamen Vergangenheit ist etwas passiert und das erfährt man nach und nach.

Was ich sehr gut finde ist die Triggerwarnung im Buch. Allerdings finde ich persönlich, dass man einen Punkt noch mit in die TW mit hätte aufnehmen können. Da ich denke, dass manche Menschen dadurch vielleicht getriggert werden können und es durch den Klappentext nicht ersichtlich ist.

In dem Buch steckt so viel mehr als man anfangs glauben möchte und das habe ich so sehr an dem Buch gemocht. Als ich das Buch beendet habe, saß ich einfach nur da und musste erst einmal alles sacken lasse. Das Buch ist gewaltig, aber auf eine gute Art und Weise.

Fazit:

Ich habe nicht damit gerechnet, dass mich das Buch so sehr mitnehmen würde. Ich habe auch nicht damit gerechnet, dass ich es so sehr lieben würde, wie ich es getan habe.

Morgane Moncomble hat mit „Back to us” ein emotionales Meisterwerk geschrieben, dass ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich liebe die Charaktere, das französische Setting, das Thema Gaming, den Schreibstil und die wichtigen Themen und Messages, die es beinhaltet. Ich liebe es. Große Empfehlung meinerseits.

5⭐️ von 5⭐️

Vielen Dank an den Lyx Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

Rezension zu „Sweet at heart“

Rezensionsexemplar

Informationen:

Titel: Sweet at heart

Autorin: Robyn Neeley

Verlag: Kyss Verlag

Genre: Liebesroman

Erschienen: 23.03.2021

Preis: 12,99€

Seitenanzahl: 318

Das Cover:

Ich mag das Cover wirklich sehr, es hinterlässt bei mir immer das Gefühl von einem schönen Sommer mit Honig und Blumenduft in der Nase. Ich mochte das Cover zu Band 1 „Sweet like you“ schon sehr, aber dieses hier gefällt mir sogar noch besser und das liegt wahrscheinlich an den schönen rosa Farbtönen.

Der Klappentext:

Honig, Liebe und eine verrückte kleine Stadt

In der kleinen kalifornischen Stadt Honey Springs dreht sich alles um Honig. Vom Buchladen «The Book Bee» bis zur Baseballmannschaft der Schule, den «Honey Hornets», alle sind stolz auf das besondere Markenzeichen ihrer Stadt und zeigen das auch. Nur einer nicht: Patrick Manning, der Besitzer des Coffeeshops, weigert sich beharrlich, seinem Geschäft einen Honig-inspirierten Namen zu geben. Und das ärgert Madison Porter, die Assistentin der Bürgermeisterin, jeden Tag aufs Neue. Vor allem weil sie in dem Laden selbst eine Eisdiele eröffnen wollte, und Patrick ihr die Immobilie vor der Nase weggeschnappt hat. Der Kerl ist einfach unausstehlich. Daran ändert auch nichts, dass ihr Herz jedes Mal einen kleinen Hüpfer macht, wenn sie sich streiten …

Meine Meinung:

Was mir sofort richtig gut gefallen hat, sind die zwei Rezepte, die sich vorne und hinten in den Klappen des Buches befinden. Einmal ein Rezept für eine Honiglimonade und für eine Honigmargarita. Beide Getränke kommen auch im Buch vor, denn die Honiglimonade nach dem Rezept von Madisons Großmutter ist ein sehr beliebtes Getränk in Honey Springs

Der Einstieg in das Buch fiel mir wirklich sehr leicht. Ich dachte ich hätte ein paar Schwierigkeiten, weil ich mit der Erzählperspektive oft etwas Probleme habe, aber hier war es überhaupt nicht so. Das lag sicher auch an dem schönen, bildlichen und flüssigen Schreibstil der Autorin Robyn Neeley.

Mit der Protagonistin Madison hatte ich leider von Anfang an meine Probleme. Ich habe wegen ihrer Art oder wegen ihres Verhaltens mehr als einmal die Augen verdreht. Ihre Streitsucht gilt vor allem Patrick Manning, den Besitzer des Coffeeshops Bean & Brew, der ihr vor einigen Jahren in einem Bietverfahren das Geschäft des ehemaligen Honey Cone vor der Nase weggeschnappt hat. Sie selbst hatte nämlich den Traum eine Eisdiele in dem Laden zu eröffnen, da Patrick sie allerdings überboten hat und somit ihren Traum zerstört hat, kann sie ihn absolut nicht ausstehen.

Madison verhält sich teilweise nicht wirklich erwachsen beziehungsweise ihrem Alter entsprechend. Sie war extrem nachtragend, dass Patrick sie überboten hat, regte sich immer wieder über ihn auf, dabei konnte er absolut nichts dafür, dass er nun mal mehr geboten hat als Madison. Und dann weigert sich Patrick auch noch, seinen Namen in etwas mit Bienen zu ändern, denn das Bean & Brew ist der einzige Laden in Honey Springs ohne etwas mit Honig und einer Biene im Namen.  

Die Beiden liefern sich Challenges „Wer verkauft mehr Limonade?“ und sie gönnt es Patrick nie, wenn er gewinnt. Madison ist dann immer nur genervt und beschwert sich über irgendwas. Sie ist leider eine absolut schlechte Verliererin.

Deshalb habe ich mich sehr darüber gefreut, dass sie im Laufe der Geschichte eine positive Charakterentwicklung macht und am Ende eine wirklich sympathische Protagonistin war.

Patrick, war zwar ein wenig blass, aber ich habe ihn schnell in mein Herz geschlossen. Er war ein absoluter Good Guy und ich hätte ihn mehr als einmal einfach gerne in meine Arme geschlossen. Er ist zu seinen Mitmenschen wirklich nett und kann vor allem der Bienenkönigin der Stadt Bea nichts abschlagen. Egal wie mies Madison ihn am Anfang auch behandelt hat, er blieb immer fair und hat ihr sogar mehr als einmal geholfen, obwohl sie so zu ihm war wie sie es nun einmal war.

Die Beiden müssen durch ein gemeinsames Projekt mehr Zeit miteinander verbringen und lernen sich dabei besser kennen, erfahren mehr über ihre Vergangenheit und nähern sich an. Madison und Patrick sind wirklich süß zusammen und ich habe ihre gegenseitigen Neckereien wirklich genossen.

Honey Springs ist ein süßer Wohlfühlort mit einem schönen Flair durch das Thema Bienen und Honig. Man lernt in dem Buch einiges über das Thema Bienen, was mir persönlich sehr gefallen hat. Ich hätte gerne mehr Zeit in Honey Springs verbracht, aber leider ist „Sweet at heart“ das Finale der Dilogie.

Fazit:

Am Anfang hatte ich leider meine Probleme mit der Protagonistin Madison, da sie mir einfach zu streitsüchtig, zickig und nervig war. Umso schöner fand ich dann ihre positive Charakterentwicklung im Laufe des Buches. Am Ende war mir Madison dann doch sehr sympathisch.

Patrick war ein Good Guy wie er im Buche steht und ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen.

Das Flair in „Sweet at heart” ist wirklich honigsüß, Honey Springs ist ein Wohlfühlort. Man lernt sogar einiges über Bienen und Honig, was mir sehr gefallen hat.

„Sweet at heart“ ist ein wirklich schönes Buch für Zwischendurch mit einem sehr angenehmen und honigsüßen Flair.

3,5⭐️ von 5⭐️

Vielen Dank an den Kyss Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

Rezension zu „Ever say Ever“

Rezensionsexemplar

Informationen:

Titel: Ever say Ever: Einen Augenaufschlag später

Autorin: Yuna Drake

Verlag: Selfpublishing

Genre: Liebesroman

Erschienen: 09.03.2021

Preis: 14,90€

Seitenanzahl: 295

Das Cover:

Auch wenn mein Lieblingscover das Cover zu Band 1 „Never say Never“ der Reihe ist, ist dieses Cover auch wunderschön. Ich liebe die violetten und goldenen Farben. Im Regal sieht es wirklich wunderschön aus.

Der Klappentext:

Magnus macht keine Scherze und belügt Moira nicht. Das tat er nie. Als Moira begreift, dass Magnus Natalie und Arunas als Druckmittel gefangen hält, entscheidet sie sich mit schlechtem Gewissen dafür, Vilnius zu verlassen. Sie reist einen Tag später nach Riga und glaubt auf diesem Weg Magnus Machtzentrum zu entkommen.

Nach einigen Tagen trifft sie auf einen Mann namens Kestas, der sie zu sich und seiner Nichte nach Hause einlädt. Zuerst glaubt sie, dass sie in Riga zur Ruhe kommt. Doch recht schnell wird ihr erneut der Boden unter den Füßen weggezogen. Wird sich Arunas befreien können, um ihr zu helfen?

Meine Meinung:

Ich war sehr gespannt auf „Ever say Ever“, da das Ende von Band 1 „Never say Never“ doch recht fies war und ich unbedingt wissen musste, wie es weitergeht. Zum Glück hatte ich Band 2 schon Zuhause und somit konnte ich am gleichen Tag gleich mit „Ever say Ever“ starten.

Moira flieht nach Riga, Litauen, um den Fängen von Magnus zu entkommen. Niemand weiß von ihrer Abreise, selbst ihrem Vater hat sie nichts von der überstürzten Flucht erzählt. Moira glaubt, dass sie so Magnus Pläne durchkreuzen kann, wenn sie sich in einem ganz anderen Land befindet, doch Magnus scheint hartnäckig zu bleiben.

Was ich richtig interessant finde ist, dass es nicht nur Kapitel aus Moiras Sicht und aus Arunas Sicht gibt, sondern auch welche aus der Sicht von Magnus. So lernt man den Serienkiller auch besser kennen, und weiß als Leser einige Dinge schon vor den Protagonisten und es ist so spannend zu verfolgen, wie auch die Protagonisten auf einige Antworten kommen, die man selbst aber schon kennt. Das man die Sicht des Bösen mitverfolgen kann, fand ich damals in der „Dark“- Reihe von D. C. Odesza (einem weiteren Pseudonym der Autorin) schon wahnsinnig spannend.

Moira fühlt sich mehr oder weniger sicher in Riga, sie lernt sogar einen attraktiven und sympathischen Mann namens Kestas kennen, der eine kleine süße Nichte hat und ihr gegenüber wohnt. Die Beiden verbringen immer mehr Zeit, miteinander und auch wenn sie Kestas und seine Nichte damit in Gefahr bringen könnte, vertraut sie sich ihm an. Sie erzählt ihm von dem skrupellosen Serienkiller Magnus, der seine weiblichen Opfer unter Brücken erhängt.

Eine sehr wichtige und relativ große Wendung im Buch hat mich nicht wirklich überrascht, weil ich eigentlich von Anfang an damit gerechnet habe. Aber auch wenn die eine Wendung mich nicht wirklich überraschen konnte, blieb es dennoch sehr spannend.

Außerdem bin ich sehr gespannt auf den dritten Band, da es dort entweder noch eine überraschende Wendung geben wird oder ich in „Ever say Ever“ einen kleineren Plotfehler gefunden habe. Aber da ich nicht wirklich an den Fehler glaube und außerdem noch einige Fragen zu der Wendung offenstehen, bin ich sehr gespannt wie es in „Forever say Forever“ weitergehen wird.

Der Schreibstil ist auch in diesem Band wieder sehr flüssig und bildlich. Ich habe das Buch an einem Abend durchgesuchtet und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, da ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.

Moira hat teilweise sehr naiv gehandelt dafür, dass sie extra ein Land verlassen hat, um Magnus zu entkommen. Da hätte ich mir gewünscht, dass sie etwas überlegter und vorsichtiger gehandelt hätte, zumindest am Anfang. Aber sie hatte sich einfach gewünscht, dass ihr Leben wieder normal werden würde, so normal wie es vor seinem Anruf im Callcenter der Fall war.

Kestas, Moiras Nachbarn, fand ich von Anfang an unsympathisch. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, woran es lag, aber er war mir einfach suspekt. Auch wenn er supersüß mit seiner Nichte umgegangen ist und auch zu Moira sehr nett war, war ich immer sehr skeptisch ihm gegenüber.

Auch „Ever say Ever“ war mal wieder sehr spannend, wie auch der Auftakt der Reihe. Ich war in der Welt von Moira total gefangen und habe gar nicht mitbekommen, wie die Zeit verging.

Das Ende war wirklich absolut fies und ich hätte am liebsten sofort weitergelesen, wenn ich „Forever say Forever“, den dritten Band der „Never“-Reihe schon besitzen würde. Ich bin wirklich gespannt wie die Geschichte weitergehen wird und was wir im nächsten Band alles erfahren werden und welche Antworten das Buch für sich bereithält.

Fazit:

Der Schreibstil von Yuna Drake ist wirklich sehr flüssig und sie lässt einen ganz in der Welt des Buches versinken. Auch Band zwei der „Never“-Reihe habe ich – genauso wie Band 1 „Never say Never“ – verschlungen.

Ich bin schon wahnsinnig gespannt auf den dritten Part „Forever say Forever“ und, ob ich mit meinen Vermutungen (auch bezüglich des Plotfehlers bzw. ob es überhaupt einer ist, selbst wenn es einer wäre, wäre es auch nicht schlimm, sowas kann ja immer mal passieren) richtig liege.

„Ever say Ever“ ist ein sehr spannender, fesselnder, knisternder und überraschender zweiter Band, mit einem flüssigen und bildlichen Schreibstil.

4,5⭐️ von 5⭐️

Viele Dank liebe Yuna Drake für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

Rezension zu „The Secret Book Club 3“

Rezensionsexemplar

Informationen:

Titel: The Secret Book Club – Liebesromane zum Frühstück

Autorin: Lyssa Kay Adams

Verlag: Kyss Verlag

Genre: Liebesroman

Erschienen: 16.02.2021

Preis: 12,99€

Seitenanzahl: 399

Das Cover:

Auch wenn das Cover zu Band 1 mein Liebling ist, ist dieses Cover ebenfalls wunderschön. Ich liebe die Farbe und auch, dass es so reflektiert. Außerdem finde ich es wirklich toll, dass sich das Cover im Buch durch die Kapitelanfänge widerspiegelt.

Der Klappentext:

Noah Logan hat ein Problem: Er ist in seine beste Freundin Alexis verliebt. Und das ist ein Problem, weil … na ja, weil sie eben seine beste Freundin ist. Er will Alexis auf gar keinen Fall verlieren. Nur, wenn er ihr seine Gefühle gesteht, könnte genau das passieren.

Noah hat keine Ahnung, wie es weitergehen soll. Und verzweifelte Männer tun verzweifelte Dinge. Wie sich dem Secret Book Club anzuschließen. Die Jungs aus dem Buchclub sind der Überzeugung, dass sich jede Beziehung mit Hilfe von Liebesromanen verbessern lässt. Noah hat da seine Zweifel. Vor allem als der erste Kuss mit Alexis katastrophal endet …

Meine Meinung:

Band 1 fand ich damals wirklich sehr humorvoll und die Idee mit dem Buch Club wirklich grandios, da es einmal etwas ganz anderes war. Band 2 der Secret-Book-Club Reihe fand ich leider schwächer, aber ganz schön für Zwischendurch, auch wenn mich einiges sehr gestört hat. Deshalb war ich sehr gespannt auf diesen Band, auch weil ich leider einige negative Rezensionen zu dem Buch gelesen habe, das mich aber nicht beeinflusst hat.

Alexis war zwar nicht mein liebster Nebencharakter in Band 2, aber deshalb war ich umso gespannter, was man über Sie und ihre Vergangenheit erfahren würde. Noah dagegen fand ich schon damals sehr interessant.

Ich konnte im gesamten Buch keine Bindung zu den Charakteren aufbauen, für mich waren sowohl Alexis als auch Noah kaum greifbar. Dieses Problem hatte ich in keinen der vorherigen Bände, aber das hat mir das Begreifen von ihren Handlungen sehr erschwert. Außerdem war es mir zu viel hin und her zwischen den Beiden, was oft unnötiges Drama ausgelöst hat. Ich fand das wirklich schade, ich wollte Beide oft einfach nur schütteln und zueinander schubsen.

Auch in diesem Band wurde ein wichtiges Thema aufgegriffen, nämlich Organtransplantation. Ich fand das wirklich toll und wichtig, da über Transplantationen leider nicht so oft geschrieben wird. Allerdings empfand ich, dass das Thema feinfühliger hätte behandelt werden sollen, schließlich ging es hierbei um ein Menschenleben.

Alexis wächst ohne Vater auf und lernt ihn nie kennen. Aber sie hatte ihre Mutter, sie brauchte keinen Dad, sie wollte nicht wissen, wer sie und ihre Mum im Stich gelassen hat. Doch dann taucht ein Mädchen in ihrem Café auf und behauptet ihre Schwester zu sein. Candi, die exakt die gleichen Augen hat wie sie selbst, erzählt ihr, dass ihr Vater krank ist und sterben wird, wenn er keine neue Niere bekommt. Und Alexis scheint die letzte Möglichkeit zu sein, sonst müsste ihr Vater wieder ewig auf eine neue Niere warten und dann kann es zu spät sein.

Candi wusste bereits seit drei Jahren von Alexis, einem unehelichen Kind ihres Vaters, doch erst jetzt, als ihr Vater eine Nierenspende braucht taucht sie auf und das trotz Verbot ihres Vaters Elliott. Ohne Niere wird er sterben und trotzdem gibt es die ganze Zeit ein hin und her was die Operation angeht. Natürlich ist das keine Entscheidung, die man schnell treffen sollte, aber auch seitens von Elliotts Familie, gibt es viel Drama zu der Transplantation. Ich hatte oft das Gefühl, dass die Charaktere dabei vergessen, dass es um ein Leben geht, es um Leben und Tod geht.

Es gab also viel hin und her zwischen Alexis und Noah und viel hin und her was die wichtige Operation angeht. Durch das ganze Drama musste ich mich öfter drängen, das Buch weiterzuhören, da ich eigentlich nicht viel Lust dazu hatte. Es war mir einfach zu viel und so ein wichtiges Thema, wurde meiner Meinung nach zu unsensibel erzählt.

Und dann war da noch die Sache, die mich auch schon in Band 2 unfassbar gestört hat: Das Verhalten der anderen gegenüber dem „Russen“, der eigentlich Vlad heißt, aber nie so genannt wird. Selbst, wenn der Verlag angekündigt hat, dass sie das ändern werden und Vlad bei seinem Namen genannt wird, fand ich einige Aussagen ihm gegenüber einfach unter der Gürtellinie.

Die Reihe heißt „The Secret Book Club” weil es eigentlich um einen geheimen Buchclub geht, in dem Männer Liebesromane lesen. In Band 2 fand ich schon, dass der Buchclub zu kurz kam, aber auch in diesem Band, war es einfach kein großes Thema, was ich sehr schade fand. Was ich aber schön fand war, dass man ein paar Seiten der Buchclub-Geschichte mitlesen konnte.

Ich fand die Idee mit dem Buchclub wirklich wundervoll, aber das Thema wird von Band zu Band weniger, was ich schade finde, da die Reihe nach genau dem Buchclub benannt wurde, dann aber kein größeres Thema mehr ist.

Aber was ich noch sehr wichtig und gut fand, war das Thema Männlichkeit. Männer dürfen nicht weinen, Männer lesen keine Bücher und schon gar keine Liebesromane, Männer müssen handwerklich begabt sein… Denn an das ist absoluter Blödsinn und toxisch.

Der Schreibstil der Autorin Lyssa Kay Adams war sehr flüssig und man kam doch recht schnell durch die Geschichte, trotz einiger Probleme und Schwächen. Auch wenn ich das Buch nicht so humorvoll wie seine Vorgänger finde, hat es mich doch an einigen Stellen zum Schmunzeln gebracht.

Fazit:

Alexis und Noah, waren interessante Charaktere, die für mich aber leider nicht wirklich greifbar waren. Ich habe nicht wirklich mit ihnen mitgelitten, auch wenn ihre Situation teilweise sehr verzwickt, kompliziert und sehr problematisch war.

Der Buchclub war leider auch in diesem Band nicht sehr präsent, was ich wirklich schade fand, da der Buchclub und die Idee wirklich großartig sind.

Aber auch, wenn das Buch meiner Meinung nach einige Schwächen hat, fand ich den Schreibstil recht angenehm und die Geschichte hat mich ein paar Mal zum Schmunzeln gebracht.

Und auch wenn ich finde, dass die Reihe von Band zu Band schwächer wird, freue ich mich auf den vierten Band der Reihe, da es in dem Band um Vlad „den Russen“ gehen wird. Ich hoffe sehr, dass dieser Band, dann nicht so problematisch sein wird und hoffentlich wieder besser sein wird.

„The Secret Book Club – Liebesromane zum Frühstück” ist eine nette Geschichte, die mich leider durch einige Schwächen und Probleme nicht überzeugen konnte.

2,5⭐️ von 5⭐️

Vielen lieben Dank an den Argon Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

Rezension zu „Never say Never“

Rezensionsexemplar

Informationen:

Titel: Never say Never: Ein Blick in meine Seele

Autorin: Yuna Drake

Verlag: Selfpublishing

Genre: Liebesroman

Erschienen: 05.02.2021

Preis: 14,90€

Seitenanzahl: 319

Das Cover:

Ich liebe es! Okay das sage ich bei jedem Yuna Drake und D. C. Odesza Cover, aber ich glaube, dass „Never say Never“ tatsächlich mein liebstes Cover ist. Ich liebe die Farben, schwarz und gold sieht zusammen einfach unfassbar schön und edel aus. Aber eigentlich liebe ich alles an dem Cover.

Der Klappentext:

Moira ist eine junge Psychologiestudentin, die nachts in einem Callcenter der Seelsorge jobbt. Nach dem Mord ihrer Mutter lief ihr Leben beinahe ruhig und geregelt. Recht schnell verändert eine Nacht ihr komplettes Leben. Während einer Nachtschicht erhält sie einen unheimlichen Anruf. Der meistgesuchte Serienmörder ist angeblich am anderen Ende. Soll sie auflegen oder zuhören, was er zu sagen hat? Wenn sie auflegt, ist sie sein nächstes Opfer. Welche Wahl hat sie also?

Zeitgleich trifft sie auf Arunas, einen Mann mit zwei Gesichtern. Ist alles bloß ein Zufall oder ist er der berüchtigte Mörder namens Magnus, der fast ein Jahrzehnt in Vilnius sein Unwesen treibt?

Meine Meinung:

Ich habe mich schon sehr auf die neue Reihe von Yuna Drake gefreut, weil sie nicht nur wunderschön aussieht, sondern mich der Klappentext sofort angesprochen hat. Der klang nach etwas, was ich so bisher noch nicht gelesen habe und war sehr gespannt auf die Never Reihe.

Man kann die Reihe ohne Vorkenntnisse lesen, aber durch die „Follow your Passion“-Reihe und die „Broken Blackness“-Reihe erschließen sich einige Zusammenhänge besser. Ich habe keine der Reihen vorher gelesen, was ich aber definitiv noch nachholen werde, und hatte anfangs etwas Schwierigkeiten mit all den Namen und Positionen der Vanags. Das waren am Anfang recht viele Informationen, die ich erst einmal den Personen zuordnen musste. Aber das legte sich nach einer Zeit wieder, als ich besser in der Geschichte drinnen war und alle wichtigen Personen besser kennengelernt habe.

Die Protagonistin Moira arbeitet in Nachtschichten in einem Seelsorge Callcenter, doch ihr meist recht langweiliger Job soll sich eines Nachts schnell verändern.

Sie bekommt unheimliche Anrufe von einem Mann, der behauptet ein Serienmörder zu sein. Der meistgesuchte Serienmörder soll am anderen Ende der Leitung sein und Moira allein bestimmt über Leben und Tod. Legt sie auf, stirbt Dalia, eine Mitarbeiterin aus dem Callcenter die spurlos verschwunden ist und sich in den Fängen des skrupellosen Mörders Magnus befindet.

Die Idee mit dem Callcenter und dem Mörder fand ich wirklich toll, so etwas in der Art hatte ich bisher noch nie gelesen und war deshalb wirklich gespannt in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln würde. Es war wirklich spannend mitzuerleben wie anstrengend und verstörend der Job in einem Callcenter sein kann. Das ist sicher keine leichte Aufgabe, egal in welcher Branche man telefoniert.

Irgendwie hatte ich fast die ganze Geschichte über das Gefühl, dass mir etwas fehlen würde. Ich kann aber nicht genau sagen was mir gefehlt hat, vielleicht das letzte bisschen etwas?  Zum Ende hin wurde es deutlich besser und vor allem durch die letzten Kapitel bin ich nur so geflogen. Vielleicht habe ich aber auch einfach etwas ganz anderes erwartet, was nicht schlecht ist, da mich das Buch an einigen Stellen sehr überraschen konnte.

Über die Charaktere, ihre Hintergründe und Vergangenheiten weiß man noch nicht so viel. Außerdem habe ich mir öfter die Frage gestellt, warum ausgerechnet Moira für den Mörder so wichtig und interessant zu sein scheint. Ich bin schon sehr gespannt, was die Antwort auf die Frage ist und ob, die Lösung in Moiras Vergangenheit liegt.

Nach dem Ende von „Never say Never“ bin ich wirklich schon unglaublich gespannt wie es in Band 2 „Ever say Ever“ weitergehen wird, was noch alles passieren wird und was wir über Magnus erfahren werden.

Moira war eine wirklich sympathische, mutige und teilweise etwas naive Protagonistin. Sie steckt in einer wirklich komplizierten Situation und dennoch bleibt sie recht taff, was wirklich bewundernswert ist.

Und dann wäre da auch noch Arunas, ich musste seinetwegen öfter schmunzeln. Er wirkt sehr gelassen und kann in den unpassendsten Situationen einen Witz reißen, der meistens nicht jugendfrei ist. Ich bin sehr gespannt wie es mit ihm in Band 2 weitergehen wird und was wir über ihn erfahren werden.

Ich mag den Schreibstil von Yuna Drake wirklich sehr, er ist sehr spannend und bildlich, dadurch fliegt man nur so durch die Seiten. Man ist in den Büchern gefangen und muss einfach immer wissen wie es weitergeht und möchte gar nicht aufhören zu lesen.

Fazit:

Ich habe „Never say Never” verschlungen und freue mich schon sehr auf Band 2 und wie es dort nach dem fiesen Ende weitergehen wird. Sehr viele Fragen sind noch unbeantwortet und ich bin gespannt was wir in „Ever say Ever“ alles erfahren werden.

Irgendwas hat mir gefehlt, ob es das gewisse etwas war oder etwas anderes, kann ich nicht sagen. Ich habe auch mit etwas anderem gerechnet und wurde von der Autorin mal wieder sehr überrascht.

„Never say Never“ ist eine spannende und prickelnde Geschichte mit einem wunderschönen Cover und flüssigem Schreibstil, die einen nicht mehr loslässt.

4⭐️ von 5⭐️

Vielen Dank liebe Yuna Drake für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

Rezension zu „Heute haben wir gestern“

Rezensionsexemplar

Informationen:

Titel: Heute haben wir gestern

Autorin: Lu Apre

Verlag: Wreaders Verlag

Genre: Poesie

Erschienen: 01.10.2020

Preis: 10,00€

Seitenanzahl: 137

Das Cover:

Ich liebe es. Ich finde das Cover so wunderschön und wusste von Anfang an, dass ich es in meinem Regal brauche. Aber meiner Meinung nach passt es auch sehr gut zum Titel.

Der Klappentext:

„Kurz gesagtes
was länger gedacht
als ausgesprochen
Papier bedrückt
und Gedanken teilt
bis sie ein Vielfaches
in den Händen anderer
Halt finden.“


Eine Sammlung an Texten. Eine Sammlung an Eindrücken.
Eine Sammlung von Gestern für das Heute.

Nicht allzu selten sind es unsere Gedanken, die uns fest im Griff halten. Statt loszulassen ist es an der Zeit danach zu greifen.

Meine Meinung:

Poesie Bücher zu rezensieren finde ich jedes Mal aufs Neue schwierig. Jeder kann etwas anderes in die geschriebenen Zeilen des Autors hineininterpretieren. Was der Autor mit seinen Zeilen darstellen möchte, muss nicht unbedingt der Gedanken und Gefühle des Lesers entsprechen. Mit manchen Gedichten kann man sich sehr gut identifizieren und mit manchen gar nicht. Das macht das Genre für mich so interessant und aufregend.

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da ich so viel Gutes gehört habe und es selbst bei mir schon ewig auf meiner Wunschliste stand. Deshalb habe ich das Buch auch gleich an dem Tag angefangen, an dem es bei mir eingetroffen ist.

Ich lese Poesie Bücher nicht gerne in ein oder zwei Tagen, da ich mir mit den Büchern aus dem Genre immer gerne zeitlassen möchte. Denn wenn man ein Poesie Buch zu schnell durchliest, verliert es meiner Meinung nach öfter an Wirkung. Hier war es allerdings schwierig mir Zeit zu lassen, da mich die Worte der Autorin nicht nur einmal in ihren Bann gezogen haben. Schlussendlich habe ich das Buch auf zweimal gelesen, auch wenn ich nicht aufhören wollte ihre Zeilen zu lesen.  

Einige Gedichte habe ich mir markiert und habe sie mir mittlerweile auch schon öfter durchgelesen. Andere Gedichte habe ich auch nach mehrmaligem lesen nicht verstanden, konnte nichts aus den Zeilen nehmen oder in sie interpretieren. Aber das ist okay, einem kann nicht jedes einzelne Gedicht gefallen.

Aber was mir noch sehr gefallen hat, waren die Themen, die in dem Buch aufgegriffen wurden. Darunter zum Beispiel das Thema Depressionen.

Zeichnungen in Poesie Bücher finde ich jedes Mal wirklich toll. Oft beschreibt eine einzige Zeichnung ein Gedicht so gut. Außerdem verleihen kleine Bildchen einem Buch immer etwas ganz Besonderes. So auch in „Heute haben wir gestern“, ich habe jede einzelne Zeichnung, egal ob groß oder klein, sehr gemocht.

Fazit:

Sollte Lu Apre weiter Poesiebücher schreiben und veröffentlichen, werde ich sie auf jeden Fall lesen. Ich wusste mit einigen Gedichten nicht, was mir die Autorin damit sagen wollte, da sie nicht immer so leicht verständlich für mich waren, aber vielleicht kommt das mit der Zeit. Aber einige Gedichte haben mich sehr zum Nachdenken angeregt und haben meine Gefühle sehr gut widergespiegelt.

„Heute haben wir gestern“ ist ein Poesiebuch, dass zum Nachdenken anregt und einen mit seinen Worten und Zeilen in den Bann nimmt.

4⭐️ von 5⭐️

Vielen Dank liebe Lu für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

Rezension zu „Lucy Longfinger“

Leseexemplar

Informationen:

Titel: Lucy Longfinger – einfach unfassbar: Gefährliche Geburtstagsgrüße

Autorin: Anja Habschick

Verlag: Fischer KJB

Genre: Kinder Krimi

Erschienen: 24.02.2021

Preis: 13,00€

Seitenanzahl: 272

Das Cover:

Ich finde das Cover richtig ansprechend und das nicht nur für Kinder ab 10, für die die Altersempfehlung ist. Es ist sehr farbenfroh und dadurch sticht es in der Masse hervor. Auch wenn ich nicht in die Altersgruppe für das Buch gehöre, hätte ich definitiv danach gegriffen.

Der Klappentext:

Unfassbar schlau, unfassbar schnell – und einfach unfassbar!

Lucy Longfinger ist clever, hat ein großes Herz – und sie ist die schnellste Diebin Kaliforniens. Deshalb ist auch der gefürchtete Gangsterboss Ratto hinter ihr her: Lucy soll für ihn arbeiten, sonst wird er ihre Eltern an seine Piranhas verfüttern. Stichtag ist Lucys 13. Geburtstag – und der ist bereits in zehn Tagen! Fieberhaft sucht Lucy nach einem Ausweg. Zum Glück ist da noch Toni Morelli, der Junge aus der Eisdiele, der Lucys Liebe für Mango-Chili-Eis teilt und sich auch von einer Meisterdiebin nicht abschütteln lässt …

Meine Meinung:

In den ersten Seiten hatte ich leichte Schwierigkeiten reinzukommen aber spätestens in Kapitel zwei war ich total in der Geschichte gefangen. Ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen und unbedingt wissen, wie es mit Lucy und ihrer Familie weitergeht.

Die zwölfjährige Lucy Longfinger ist sehr tierlieb, sie hat eine Mäusefamilie und ihren Hund Cash, die ihr alle im Laufe der Geschichte auf irgendeine Art helfen. Außerdem ist sie sehr intelligent und erstellt Fluchtpläne, ändert Codes und plant Übergaben. In ihrem jungen Alter ist sie bereits mitten im Gangsterleben. Sie ist schnell, vor allem schnell im Klauen, darin ist sie ein wahrer Profi. Lucy ist wirklich sehr mutig und stark, was sie im Laufe der Geschichte unter Beweis stellen muss. Sie ist eine Einzelgängerin, hat keine Freunde und nur ihre Eltern und ihre Tiere. Denn der Kodex der Longfingers ist ziemlich streng, dieser besagt zum Beispiel im Punkt 4 „Keine Freunde außerhalb der Familie“.

Auch wenn die Longfingers stehlen, gehören sie dennoch zu den netteren Gangstern, denn Punkt 2 des Kodex besagt: „Ein Longfinger nimmt es nur von den Reichen und nicht mehr als nötig“.

Der Oberboss der Gangster ist Ratto, er wird von allen gefürchtet. Dieser möchte, dass alle Gangster für ihn arbeiten und die Longfingers sind eine der wenigen Gangster, die nicht für ihn arbeiten, denn Punkt 6 besagt: „Ein Longfinger arbeitet nur für einen Longfinger“. Doch Ratto hat einen Plan, er will Lucy und erpresst sie. Wenn sie nicht für ihn arbeitet, verfüttert er ihre Eltern an seine Piranhas. Und ausgerechnet an Lucys dreizehntem Geburtstag läuft das Ultimatum ab. Sie braucht dringend einen Plan, denn für Ratto arbeiten? Niemals. Aber ihre Eltern dürfen dabei nicht in Gefahr kommen.

Und dann ist da noch Toni Morelli, oder Toni Sonnenschein, wie Lucy ihn immer nennt, der die ganze Zeit quasselt und Lucy helfen will, die sich aus Versehen Dinge aus der Nase hat ziehen lassen. Er ist der Sohn der Besitzer ihrer liebsten Eisdiele und teilt ihre Liebe zu Mango-Chili Eis. Aber sie muss sich konzentrieren, aber Toni lässt sich auch von einer Meisterdiebin nicht so leicht abschütteln.

Toni quasselt sehr viel und ich kann Lucy verstehen, dass ihr Toni am Anfang auf die Nerven geht, da sie sich konzentrieren muss, denn das Leben ihrer Eltern steht auf dem Spiel. Außerdem darf sie ja auch gar keine Freunde haben und sie braucht doch auch gar keine, oder? Und neben dem Ultimatum ist da auch noch ein Auftrag für sie, der nicht so einfach zu sein scheint.

Der Schreibstil von Anja Habschick ist sehr bildlich und flüssig. Das Buch ist sehr spannend und actionreich, man will unbedingt wissen, wie es weitergeht. Außerdem war diese Geschichte auch einmal etwas ganz anderes, da sie eigentlich zu den Bösen gehört – zu den Gangstern.

Ich werde Lucy Longfinger auf jeden Fall verfolgen und freue mich schon auf das nächste Abenteuer mit ihr.

Fazit:

Lucy ist eine sehr clevere und mutige Protagonistin, die sehr reif für ich Alter ist. Man verfolgt sie auf einer spannenden und actionreichen Reise, gegen den gefürchteten Boss der Gangster.

Der Schreibstil ist wirklich toll, sowie auch die Charaktere, die die Autorin in diesem Buch geschaffen hat. Außerdem ist Mable Beach, Kalifornien, ein wirklich schönes Setting. Ich bin sehr auf die weiteren Abenteuer von Lucy Longfinger gespannt.

„Lucy Longfinger“ ist ein actionreiches Buch mit einer mutigen Krimi-Heldin, viel Spannung und einer riesigen Portion Eis.

4⭐️ von 5⭐️

Vielen Dank an die Buchhandlung Kreutzer für das Leseexemplar. Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.

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